Auszeichnung für Wieselburger StartUp "helloCash". Seit vier Jahren ist das Wieselburger StartUp „helloCash“ erfolgreich am Markt. Jetzt gab es den Constantinus Award.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 01. August 2019 (04:53)
Jubel über den Constantinus Award bei helloCash-Geschäftsführer Laurenz Gröbner (2. von links) und Gesellschafterin Christina Schicho. Hermann Sikora vom GRZ IT Center und Günter Schwarz, Fachgruppenobmann UBIT NL, gratulierten.
Constantinus Award

Seit 2003 vergibt der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT der Wirtschaftskammer Österreich alljährlich den Constantinus Award. Eine Jury aus über 80 Mitgliedern kürt dabei in sechs Kategorien die Sieger. Heuer hatten 116 Consultants gemeinsam mit ihren Kunden ihre Erfolgsprojekte eingereicht. 42 kamen in die Nominierungsstufe. Der Contantinus Award ist damit Österreichs größter und anerkanntester Beratungs- und IT-Preis. Und seit Kurzem steht ein solcher Award in der Geschäftszentrale des Cloud-basierten Registrierkassa-Anbieters helloCash in Wieselburg.

„Es war sehr mutig, in einen von etablierten Unternehmen besetzten Markt mit einer innovativen Lösung und einem innovativen Geschäftsmodell einzudringen. Die Entwicklung des StartUp-Unternehmens mit klarem Fokus ist ein Vorbild für Innovation und Umsetzen“, begründete die Jury.

Die Freude bei Geschäftsführer Laurenz Gröbner und Prokuristin Anna Zalesak über diese Auszeichnung – der Preis wurde im Rahmen einer großen Gala im Veldner Casineum übergeben – ist groß. „Dieser Preis in der Kategorie Standardsoftware und Cloud Services ist eine besondere Ehre für uns, wäre aber ohne unsere Mitarbeiter und das Vertrauen unserer Kunden, die von Anfang an uns geglaubt haben, nicht möglich gewesen“, betont Laurenz Gröbner. Gemeinsam mit Gesellschafterin Christina Schicho als Vertreterin der Julius Meinl Industrie Holding GmbH, mit der helloCash das Projekt eingereicht hatte, nahm Gröbner den Award entgegen. „Für uns war schon die Nominierung ein riesiger Erfolg. Als wir dann in Velden als Sieger auf die Bühne gebeten wurden, war das einfach unglaublich“, jubelt Anna Zalesak.

Über 45.000 Kunden in sieben Ländern Europas

Das StartUp von Gröbner und Zalesak wurde 2014 in Wieselburg gegründet. Ein Jahr darauf folgte das Registrierkassensystem helloCash. Mittlerweile hält man bei über 45.000 Kunden in sieben europäischen Ländern, die man mit 16 Mitarbeitern von der Zentrale in Wieselburg aus betreut. Neben Österreich ist man auch in Deutschland, Spanien, Frankreich, Polen, Tschechien und der Schweiz bereits am Markt etabliert.

„Wir planen aber schon wieder die nächsten Schritte. Zum einen steht am deutschen Markt die Einführung der gesetzlichen Registrierkassenpflicht am Plan und zum anderen wollen wir auch mit unserem Zeiterfassungssystem helloTime für Klein- und Mittelbetriebe verstärkt am Markt auftreten“, erklärt Anna Zalesak.