Eisenstraße-Museen tagte am Lunzer See. 13 Sonderausstellungen stellen die 20 Eisenstraße-Museen im heurigen Jahr auf die Beine. Beim Museumstag in Lunz präsentierte Monika Reiter das reichhaltige Programm.

Erstellt am 30. April 2018 (08:37)
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Beim Museumstag der Eisenstraße-Museen in Lunz am See bedankte sich die neue Sprecherin Monika Reiter (4. von links) bei Vorgängerin Eva Zankl (5. von links). Zum reichhaltigen Museumsprogramm 2018 gratulierten Eisenstraße-Projektbetreuerin Anita Eybl, Vizebürgermeister Hermann Strobl (Göstling), Bürgermeister Martin Ploderer (Lunz am See), Vizebürgermeister Christian Vogelauer (Reinsberg), Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger sowie die Bürgermeister Karl Gerstl (Wieselburg-Land) und Christoph Trampler (Purgstall).
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„Die enge Verbindung der 20 Museen zueinander und zu den Gemeinden sowie die flächendeckende Aufteilung über die gesamte Region Eisenstraße macht den Eisenstraße-Museumsverbund zu einem Vorzeigeprojekt in ganz Niederösterreich. Regionale Geschichte wird zeitgemäß aufbereitet. „Vielen Dank für euer Wissen, eure Ideen und euer Engagement“, betonte Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger in seiner Dankesrede vor den rund 70 ehrenamtlichen Mitarbeitern der 20 Eisenstraße-Museen beim diesjährigen Museumstag in Lunz.

Museumstag Lunzer See
Sie stehen hinter den Eisenstraße-Museen: die ehrenamtlichen Museumsführer, die in 20 Museen im Ybbs- und Erlauftal seit Jahrzehnten Kulturarbeit leisten. Am Bild: nach der Bootsfahrt auf dem Lunzer See.
 
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Der Eisenstraße-Museumstag begann mit einer gemütlichen Seerundfahrt mit den beiden Ausflugsbooten der Bootsvermietung Leichtfried. Im Restaurant Seeterrasse folgte der offizielle Teil. Bürgermeister Martin Ploderer stellte dabei das Regionalprojekt „Weltnaturerbezentrum – Haus der Wildnis“ vor. Als Ehrengäste durfte er die Amtskollegen Christoph Trampler (Purgstall) und Karl Gerstl (Wieselburg-Land), die Vizebürgermeister Hermann Strobl (Göstling) und Christian Vogelauer (Reinsberg) sowie die „Schwarzen Gräfinnen“ Marianne Schallauer und Eva Zankl begrüßen.

Museumstag Lunzer See
„Blumen für Eva“: Eisenstraße-Museen-Sprecherin Monika Reiter (r.) und Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger bedankten sich bei Eva Zankl (l.) für ihre jahrelange Arbeit für die Museen und die Region Eisenstraße.
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Letztere war zuletzt als Sprecherin des Museumsverbunds tätig. Als kleines Dankeschön überreichte ihr Nachfolgerin Monika Reiter Blumen und dankte Eva Zankl für ihr jahrelanges Engagement für die Eisenstraße-Museen.

Die Eisenstraße-Museen und ihre Sonderausstellungen sind ab Anfang Mai geöffnet. Die Themen reichen von Näharbeiten im Haushalt über das Schulwesen bis hin zu Raritäten der Bienenzucht und skurrilen Schützenscheiben.