Erfolgreiche erste Saison für Schienenradl. Betreiber Johannes Eßmeister ist mit der ersten Saison sehr zufrieden.

Von Claudia Christ. Erstellt am 11. November 2020 (05:05)
Noch einmal putzt Johannes Eßmeister seine Schienenräder, bevor sie in der Garage bis zum nächsten Frühling geparkt werden.
privat

Saisonschluss beim Mostviertler Schienenrad. Am Freitag der Vorwoche wurden die einzigartigen Räder von Betreiber Johannes Eßmeister winterfest verpackt und in die Garage geschoben. Da stehen sie jetzt, bis der nächste Frühling kommt, genauer gesagt bis Anfang April. Dann beginnt nämlich die zweite Saison des Schienenradls in Lunz.

„Vor allem Juli und August waren sensationell“

Rückblick: Anfang des Jahres übersiedelte Eßmeister mit seinen Rädern von Ruprechtshofen nach Lunz. Auf der fünf Kilometer langen Strecke, vom Bahnhof Lunz bis zur Umkehrstation in Klein Großau, radelten in der durch Corona verkürzten Saison ab Mai 2.500 Gäste entlang des Ybbsflusses. Die Hälfte derer kamen am aus Niederösterreich, 20 Prozent aus OÖ und Wien, der Rest der Gäste stammte aus dem Ausland.

Zahlen, mit denen Eßmeister sehr zufrieden ist: „Vor allem Juli und August waren sensationell, da irrsinnig viele österreichische Familien im Ötschergebiet unterwegs waren.“ Im September und Oktober fehlte es aber an Gästen. „Da gingen uns einfach die Busreisenden extrem ab“, zieht er ein Resümee.

Nichtsdestotrotz hat sich der Standortwechsel für den Betreiber bereits jetzt gelohnt. „Wir konnten unsere erste Saison hier mit einem für die Umstände sehr guten Ergebnis abschließen, und das in einem sehr kurzen Sommer“, sagt Eßmeister, der auch im nächsten Jahr bestimmt wieder das Schienenradeln in Lunz anbieten will. „So hoffen wir auf eine ‚normale‘ Saison 2021 und freuen uns auf den Start im April 2021“, blickt Eßmeister optimistisch in die Zukunft.