Feuerwehr löschte Brand in 1.200 Meter Seehöhe

Aktualisiert am 17. April 2020 | 12:54
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Ein Brand ist Donnerstagnachmittag in Lunz am See ausgebrochen. Augenzeugen entdeckten kurz vor 17 Uhr das Feuer, da bereits eine hohe Rauchwolke in den Himmel stieg.
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Die Brandbekämpfung stellte für die Feuerwehr ein großes Problem dar, da sich der äußerst steile Brandherd auf etwa 1.200 Meter Seehöhe befand und nur zu Fuß von einer Forststraße aus erreichbar war. Vermutet wird, dass das Feuer nach einem Blitzschlag am Montag ausgebrochen war und sich langsam ausbreitete.

Nachdem das Gelände sehr schwer zugänglich war, wurde vom Einsatzleiter auch ein Löschhubschrauber der Polizei alarmiert. Gemeinsam mit weiteren Feuerwehren und 60 Einsatzkräften ist es den Mannschaften gelungen, das Feuer nach knapp vier Stunden unter Kontrolle zu bringen. Die Wasserversorgung erfolgte aus einem nahen Fischteich, aus dem der Löschubschrauber das Wasser entnehmen konnte. Die Feuerwehr legte zusätzlich in das steile Gelände auch noch mehrere Löschleitungen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Brandaus konnte schließlich um 21.15 Uhr gegeben werden.

Im Einsatz waren neben den 59 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen der Feuerwehren Lunz am See, Göstling, Lassing und dem Zug Hochreit, das Atemluftfahrzeug der FF Scheibbs sowie die Sondergruppe Waldbrand aus Amstetten, Polizei, Rotes Kreuz sowie Bezirksfeuerwehrkommandant
Franz Spendlhofer und Abschnittskommandant-Stellvertreter Berthold Schrefel. 

https://www.einsatzdoku.at

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