Wechsel im Verein: Viele Projekte für das Dorf. Geli Mayr übergibt nach drei Jahren an den neuen Obmann Eduard Leichtfried.

Von Claudia Christ. Erstellt am 19. März 2021 (05:07)
Nach drei Jahren als Obfrau des Dorferneuerungsvereines übergab Geli Mayr bei der Jahreshauptversammlung an Eduard Leichtfried.
Gemeinde Lunz, Claudia Christ

Bei der Jahreshauptversammlung des Dorferneuerungsvereines Lunz vergangenen Freitag kam es zu einem Wechsel an der Vereinsspitze. Geli Mayr, die drei Jahre als Obfrau fungierte, wurde von Eduard Leichtfried abgelöst. „Es ist eine Entscheidung aus privaten Gründen. Es fehlt mir einfach an Zeit“, meint die Mutter von vier Kindern.

Eduard Leichtfried wurde einstimmig zum Obmann gewählt, sein Stellvertreter, Joachim Mayr, Kassier Thomas Helmel und Schriftführerin Brigitte Leichtfried ebenfalls einstimmig bestätigt. Gemeinsam zogen die Mitglieder Bilanz über das vergangene Jahr.

Der Fokus lag dabei eindeutig auf der Begegnungszone im Ortszentrum, an deren Gestaltung der Verein aktiv beteiligt war. Hier konnten die Pflasterarbeiten bereits abgeschlossen werden. Als nächster Schritt ist die Platzgestaltung samt Beschilderung geplant.

Die aktive Mitarbeit an der Gestaltung der neuen Begegnungszone im Ortszentrum war für den Dorferneuerungsverein die Hauptaufgabe 2020.
Gemeinde, Christ, Gemeinde, Christ

Zudem gab es 2020 trotz Corona eine Ausstellung auf der Johannesbrücke und die Installierung der Intervall-Laufstrecke. „Nun gilt unser Augenmerk der Ausarbeitung eines Verkehrskonzeptes für den Sommer, wenn der Tourismus wieder richtig anläuft“, erklärt Leichtfried.

Auch ein generationsübergreifendes Projekt soll es künftig geben. „Mir schwebt da eine Boule-Bahn vor, die von Jung und Alt für das Kugel-Spiel genutzt werden kann.“

Sauberkeit im Ort ist Zielprojekt

Als absolutes Zielprojekt für 2021 sieht der Verein die Sauberkeit im Ort. „Das ist eine große Herausforderung, vor allem die vielen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel besonders am Lunzer Platzl sind uns da ein Dorn im Auge“, meint Leichtfried. Als Problemlöser könnten hier sogenannte „Taschenbecher“ zum Einsatz kommen. In diesem Plastikröhrchen, das in jede Tasche passt, sollen die Zigarettenstummel nach dem Ausdämpfen gesammelt und anschließend entleert werden.

Um der Jugend einen fixen Treffpunkt zu schaffen, werden derzeit einige Konzepte ausgearbeitet. Ein Entwurf einer überdachten Tribüne für den Volleyballplatz, der den Jugendlichen als Treffpunkt dienen soll, ist angedacht.

Völlig neu ist die Plattform Lunz: Lebenswert. Sie schafft für die Einheimischen die Möglichkeit sich zu vernetzen, auszutauschen und für die Ausübung von Hobbies abzusprechen. Unter Lunz.lebenswert.at kann dieser Service genutzt werden.