Wellenklänge: Vom Norden in die Alpen. Unter dem Titel „Nordwind & Alpenglühen geht Festival von 13. bis 28. Juli über die Seebühne.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 15. März 2018 (04:00)
Pewal
Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer legen den Fokus des Wellenklänge-Festivals am Lunzer See auf nordische und alpine Musik.

Die Intendanten der Wellenklänge Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer läuteten die Generalversammlung des Vereins standesgemäß musikalisch ein. Obmann Jakob Nachbargauer gab einen Rückblick über das vergangene Jahr – welches vor allem ein Jahr des Übergangs war. Dieser ist nun abgeschlossen. Alt-Intendantin Suzie Heger wurde zum Ehrenmitglied ernannt – mit ihr erhielt auch Rudi Rogl den Titel. Er war 20 Jahre lang als Kassier tätig und hielt bei der Sitzung das letzte Mal seinen Kassabericht.

Für VP-Bürgermeister Martin Ploderer ein denkwürdiger Moment: „Ich danke euch herzlich für eure hervorragende Arbeit und die freundschaftliche Zusammenarbeit in den letzten 20 Jahren. Alles Gute und viel Erfolg dem neuen Wellenklänge-Team“, er sei schon gespannt auf die Eröffnung der Seebühne.

„Wir wollten das Nordische, das eine ganz spezielle Stimmung vermittelt, der alpinen Musik gegenüberstellen.“Simon Zöchbauer, Intendant-Wellenklänger

Zurecht: Bei der Versammlung präsentierten Lacherdorfer und Zöchbauer das Programm für das Festival 2018 (siehe Infobox). „Es steht unter dem Titel ‚Nordwind & Alpenglühen‘. Wir betrachten dabei zwei ganz verschiedene Einflüsse. Das Nordische ist eine Musik, die von innen kommt, während die Volksmusik eher nach außen transportiert wird“, erklärt Simon Zöchbauer den Gedankengang hinter der Konzeptfindung. Die Idee für diese ungewöhnliche Musikkombination hatte das Duo bereits im Vorjahr.

„Wir wollten das Nordische, das eine ganz spezielle Stimmung vermittelt, der alpinen Musik gegenüberstellen. Auch wenn es am Anfang sehr verschieden klingt, haben beide Musikrichtungen doch auch sehr vielen Parallelen.“

Eröffnung am 13. Juli

Zöchbauer ist sich sicher: „Beide können etwas voneinander lernen. Das macht es sehr spannend.“ Spannend werde auch die Eröffnung am 13. Juli. „Die wird fulminant. ALMA – mit Julia Lacherstorfer – tritt auf. Und auch ich stehe mit Sixtus Preiss auf der Bühne. Mit dabei sind auch Chorus sine nomine und das Vokalensemble Kraja aus Schweden.“

Es gehe Lacherstorfer und Zöchbauer vor allem darum ein Spannungsfeld zu erzeugen. „Außerdem bietet die Seebühne ein ganz besondere Atmosphäre. Wenn Künstler spielen und es gleichzeitig so still ist, dass man eine Stecknadel fallen lassen könnte.“

Mit der ersten Rückmeldung auf das neue Programm sind die beiden Vollblutmusiker auch sehr zufrieden. „Besonders das letzte Konzert ist schon fast ausverkauft. Herbert Pixner ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet.“

Nähere Infos zum Programm sowie zum Kartenverkauf gibt es unter www.wellenklaenge.at.