„Radweg schlug wie Granate ein“. Ein Plus bei den Nächtigungen im Juni lässt Tourismusverein-Chefin Barbara Eigner positiv in die Zukunft blicken.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 15. August 2017 (05:00)
www.weinfranz.at
Der WasserCluster Lunz am See lädt am Freitag und Samstag (2. und 3. September) zum Tag der offenen Tür. Am Freitag gibt es um 18 Uhr Vorträge über den Lunzer See im Wandel der Zeit von Martin Kainz und Robert Ptacnik sowie um 20 Uhr von Hannes Hager (Wohin mit dem Lunzer Wetter?) und von Gabriele Weigelhofer über Kooperationsprojekte des WasserClusters mit Schulen der Region.

Idyllische Ruhe, Natur pur und ein klarer Bergsee – Lunz am See durfte sich über einen tollen Start in die Sommersaison freuen, weiß Tourismusverein-Geschäftsführerin Barbara Eigner.

"Wunderschöner klarer Bergsee"

„Im Juni verzeichneten wir wieder eine Steigerung der Nächtigungszahlen im Vergleich zu 2016 und auch beim Juli bin ich sehr positiv gestimmt, dass wir die Zahlen vom Vorjahr toppen können.“ Warum Lunz für die Urlauber so beliebt ist, liegt für Eigner klar auf der Hand:

„Der Lunzer See ist ein wunderschöner und klarer Bergsee, der wie ein smaragdgrünes Auge inmitten von Wiesen und Wäldern still und ruhig daliegt. Lunz am See steht für Kultur auf der einzigartigen Seebühne, für Ruhe abends am Ufer des Sees, in den Wäldern und auf den Bergen oder für die kühleren Nächte für den erholsamen Schlaf.“

Gerade Wiener Gäste schätzen diese Auszeit vom stressigen Alltag, aber auch die Anzahl an Besuchern aus den anderen Bundesländern nehmen zu. „Auch Gäste aus Deutschland und den Niederlanden werden wieder mehr.“

„Die Radler stürmen unser Büro und legen die Telefonleitungen fast lahm, da die meisten hier nächtigen wollen.“Barbara Eigner

Für das Wachstum bei den Tourismuszahlen mitverantwortlich sei auf jeden Fall der neue Ybbstal-Radweg. „Damit hat kaum einer gerechnet, aber erhofft haben wir es uns natürlich schon. Der Radweg schlug wie eine Granate ein. Die Radler stürmen unser Büro und legen die Telefonleitungen fast lahm, da die meisten hier nächtigen wollen.“ Bei der großartigen Buchungslage, die bereits fast den Zenit erreicht hat, stelle dies eine besondere Herausforderung dar, welcher sich Eigner und ihr Team gerne stellen.

Für die kommenden Wochen wünscht sich die Tourismusverein-Geschäftsführerin weiterhin traumhaftes Wetter und später auch einen Lunzer „Indian Summer“.