Metal Highway 2020. LEADER 2014 - 2020 / Kulturpark Eisenstraße bewirbt sich wieder als LEADER-Region. Vision und Strategie wurden im Meierhof vorgestellt.

Von Clemens Oelmann. Erstellt am 09. Juli 2014 (12:01)
NOEN, Clemens Oelmann
„Kulturpark Eisentraße-Ötscherland“-Obmann Andreas Hanger (sitzend) präsentierte gemeinsam mit der Randegger Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger (stehend) stolz die „Vision Eisentraße 2020“. Josef Hainfellner, Thomas Wagner, Toni Halbartschlager, Thomas Welser (stehend), Poldi Adelsberger, Margit Hintersteiner und Anita Eybl (sitzend) erläuterten die einzelnen Themenfelder der Strategie.
Nach der erfolgreichen LEADER-Periode 2007 bis 2013 steuert der Kulturpark Eisenstraße auf eine neuerliche Bewerbung als LEADER-Region zu. Im urigen Ambiente des Perwarther Meierhofs präsentierten Obmann Andreas Hanger und die Themenfeldsprecher den Status quo sowie die Strategie zur Bewerbung.

250 Personen in Ideenfindung involviert

Bei der Entstehung der Vision „Eisenstraße 2020: Lebensraum Eisenstraße – Auf dem Weg zum Metal Highway Europas“ waren die Bürger der Region intensiv eingebunden. Auf eine Auftakt-Klausur im Wirtschaftspark Ybbstal im März folgten sieben Themen-Workshops, die von den Themenfeld-Moderatoren geleitet wurden.

Insgesamt waren rund 250 Personen in die Ideenfindung involviert. Nach der Abschlussklausur im TFZ Wieselburg ist nun auch der Bürgerbeteiligungsprozess vollendet. Vergangenen Donnerstag wurden die diversen Themenfelder vorgestellt (siehe Infobox).

Dabei wurde vor allem die Unverwechselbarkeit der Region hervorgestrichen. „Durch die neuerliche Bewerbung soll die Wertschätzung und Wertschöpfung der Region weiter gesteigert werden. Zentrale Gedanken der LEADER-Periode sind Vernetzung, Unternehmertum und Innovationsgeist“, erklärt Obmann Andreas Hanger.

Ziele der Themenfelder:

Nebender Positionierung als DIE Eisenverarbeitungsregion schlechthin mit der Optimierung von Marketingprozessen sollen Jungunternehmer durch das Projekt „Kohle-Zeit-Raum“ finanziell, räumlich und erfahrungstechnisch unterstützt werden. Junge Menschen sollen besser an die Region gebunden werden, um die Abwanderungsquote umzukehren.

Durch den Aufbau von gezielten Logistikmaßnahmen im Zuge der Vermarktung des „Bio-Kistls“ soll es den Konsumenten vereinfacht werden, regionale Produkte zu erwerben. Das Hervorheben des Kulturguts und der Naturparks der Eisenstraße sowie der Ausbau der Radwege sollen den Tourismus weiter ankurbeln. Die Bekanntgabe der LEADER-Regionen erfolgt bis Mai nächsten Jahres.