Ein Steinakirchner Platzerl zum Rasten und Feiern. Das „Aigner Platzerl“ wird im Frühjahr mit einem Rastplatz mit Infopint, neuen Parkplätzen und Infrastruktur ausgestattet.

Von Anna Faltner. Erstellt am 18. März 2021 (13:35)
Präsentieren stolz den Plan für das „Aigner Platzerl“ Bauausschussobmann Thomas Stockinger, Bürgermeister Wolfgang Pöhacker sowie Bauplaner und Gemeinderat Albin Heigl. Foto: Anna Faltner
Anna Faltner

Die „Erlauftaler Radwege“ wachsen und werden im Zuge eines regionsübergreifenden Projektes der Eisenstraße mit Möblierungen für ihre „Radl-Platzerl“ ausgestattet. Das nutzte die Marktgemeinde Steinakirchen gleich, um den gesamten Platz – das sogenannte „Aigner Platzerl“ gegenüber dem Café Fürst neu zu gestalten. Daraus soll nämlich jetzt im Frühjahr ein Multifunktionsplatz werden.

„Die bestehenden Parkplätze sind momentan zu kurz und zu steil. Sie ragen in die Straße hinein. Deshalb entfernen wir die Strauchreihe und erneuern die Parkplätze“, informiert ÖVP-Bürgermeister Wolfgang Pöhacker. Der dahinterliegende Rad- und Mopedparkplatz verschwindet, da er ohnehin nicht mehr als solcher genutzt wird. Dafür wird ein eigener Radparkplatz errichtet.

Dazu kommt ein überdachter Infopoint, der über die Radwege, die Gemeinde und die Gastronomie informiert, samt Sitzgelegenheiten. Mit einem Kiesbett und der richtigen Grünraumgestaltung wird der Platz weiter aufgehübscht.

Eine Event-Ergänzung zum Marktplatz

Bestehen bleiben die drei Mülltonnen (Glas und Metall), jedoch werden sie mit einer Mauer vom Platz abgetrennt. Und genau dort beginnt der Multifunktionsplatz, der deswegen so heißt, weil er später auch für Veranstaltungen genutzt werden soll. Neben einem Trinkbrunnen und einer E-Bike-Ladestation für die Radfahrer werden auch die Einbauten für Wasser, Kanal und Strom gemacht.

„Wenn es wieder einmal möglich ist, Veranstaltungen durchzuführen, wollen wir Vereinen und Veranstaltern den Platz zur Verfügung stellen. Alle nötigen Anschlüsse mit Wasser- und Stromanschluss werden vorhanden sein. Das soll aber bitte keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zum Marktplatz werden“, betont Pöhacker.

Saniert wird der gesamte Platz mit einer Fläche von rund 150 m². Die Kosten – ohne Eigenleistung – belaufen sich geschätzt auf etwa 70.000 Euro. Der Gemeinderat segnete das Projekt in der Sitzung am Freitagabend ab. Für die Finanzierung wird noch um Förderungen durch das kommunale Investitionspaket sowie der NAFES angesucht.