Timna Engelmayer: „Ich liebe die Vielseitigkeit“. Die 22-jährige Musicalstudentin Timna Engelmayer aus Scheibbs im Gespräch über ihre Leidenschaft und ihre erste Musicalgala zuhause in Scheibbs - am 1. März im kultur.portal.

Von Emilia Heigl. Erstellt am 27. Februar 2019 (04:00)
E. Heigl
Die 22-jährige Scheibbserin Timna Engelmayer liebt das Musical-Genre.

NÖN: Du studierst seit drei Jahren in Wien Musical. Wieso hast du dich dazu entschlossen gerade dieses Fach zu wählen? Was gefällt dir besonders? Gibt es auch Schattenseiten?

Timna Engelmayer: Einer der Hauptgründe für mich, Musical zu studieren war, dass es so viele verschiedene künstlerische Sparten abdeckt. Mein Studium besteht grundsätzlich aus den drei großen Bereichen Tanz, Gesang und Schauspiel, diese unterteilen sich dann in alle möglichen Fächer. Somit ergibt sich ein sehr vielschichtiger Stundenplan und genau das ist es, was mir daran so gut gefällt. Ich sehe nach wie vor meine Stärke im Gesang, finde aber, dass jede einzelne Sparte definitiv ihre Reize hat und ich könnte mir nicht vorstellen, auf eines der Fächer zu verzichten. Natürlich kann es oft sehr fordernd und anstrengend sein, aber trotzdem entdecke ich immer wieder neu, dass es einfach passt. Was noch dazu kommt ist, dass ich riesengroßes Glück hatte, mit den Menschen in den Jahrgang zu kommen, mit denen ich es bin.

Was sind deine Ziele? Gibt es etwas, das du gerne erreichen möchtest?

Timna: Ein Ziel von mir ist es, weiterhin vieles auszuprobieren und in viele Richtungen zu gehen. Ich habe nicht das Gefühl zu wissen, auf welcher Bühne ich unbedingt einmal stehen möchte, oder was genau ich erreichen will. Ich weiß, dass ich definitiv in diesem künstlerisch musikalischen Bereich arbeiten möchte, mich aber jetzt noch nicht auf etwas Konkretes festlegen kann. Ich will einfach sehen, wo es mich hintreibt.
 
Am 1.März trittst du gemeinsam mit deinen Studienkolleginnen in Scheibbs auf. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen und was darf sich das Publikum erwarten?

Timna: Die anderen drei Mädels haben im September 2016 gemeinsam mit mir begonnen zu studieren. Wir haben uns während einer Chorstunde gefunden und gemerkt, dass uns allen das mehrstimmige Singen extrem viel Spaß macht und dass auch unsere Stimmen super harmonieren. Somit wurde die Idee geboren, zu viert Hochzeiten zu gestalten. Diese Idee ist dann weiter herangereift und wurde immer größer. Wir haben lange nach einem Namen für unsere Gruppe gesucht und uns im Endeffekt für „Ohana“ entschieden. Das ist hawaianisch für „Familie“ und passt einfach perfekt, weil wir wirklich so etwas wie eine zweite Familie sind. Wir hatten schon mehrere kleine Konzerte und letzten Mai unsere erste Musicalgala in der Steiermark. Am 1. März kommen wir endlich zu mir nach Hause, darauf freue ich mich besonders. Das Publikum kann sich auf eine Vielfalt an Musicals freuen – sowohl bekannt, als auch unbekannt, englisch, sowie deutsch – auf bunte Kostüme, Spaß und viel Abwechslung. Unterstützt werden wir von unserem tollen Kollegen Jakob Wirnsperger, der in dem einen oder anderen Duett den Männer-Part übernimmt, und einer großartigen Liveband. Das ist auch für uns etwas ganz Besonderes.