Chopin füllte wieder die Kartause Gaming. Imposante Klänge klassischer Musik erhellten die Kartause Gaming beim Chopin Festival.

Von Stephanie Holzgruber. Erstellt am 17. August 2021 (07:07)

Unter dem Motto „Für Völkerverständigung, Frieden und Freiheit“ fand vergangenes Wochenende in der Kartause Gaming das 37. Chopin-Festival, zu Ehren des polnischen Komponisten Fryderyk Chopin, statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung unter anderem durch eine Darbietung der polnischen und österreichischen Nationalhymnen von der Musikkapelle Gaming.

Unter den zahlreichen Ehrengästen, die an der Eröffnung teilnahmen, befanden sich neben Bürgermeisterin Renate Rakwetz auch Architekt Walter Hildebrand, Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, die polnische Botschafterin Jolanta Kozlowska sowie der Präsident der Internationalen Chopin-Gesellschaft und Organisator des Festivals Theodor Kanitzer. „Nach dem großen Erfolg des 36. Chopin Festivals, trotz Pandemie, haben wir entschieden, das Festival auch dieses Jahr wieder zu veranstalten“, zeigt sich der 95-jährige Organisator bei seiner Ansprache erfreut. „Es ist etwas Besonderes, dass das Festival unter diesen Bedingungen stattfinden kann“, betont auch Jolanta Kozlowska. „Lasst uns daher jeden Klang, jede Melodie, jede Impression und die Zusammenkunft in diesem umwerfenden Ambiente mit Dankbarkeit genießen“, appelliert die polnische Botschafterin an das Publikum der Eröffnungszeremonie im Prälatenhof der Kartause.

Für die eindrucksvollen Klänge sorgte eine Zusammenstellung aus preisgekrönten Solisten und Ensembles aus insgesamt neun Nationen, was den Völker verbindenden Charakter des traditionsreichen Projektes unterstreicht. Eine Mischung aus klassischen und romantischen Musikstücken aus der Feder von Komponisten wie Fryderyk Chopin, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven garantierte ein unvergessliches Erlebnis für die Besucher der Veranstaltung. „Das diesjährige Festival war ein großer Erfolg mit hervorragenden Künstlern“, fasst Theodor Kanitzer das gelungene Chopin-Festival zusammen.

Übrigens: Bei der Eröffnung im Prälatenhof der Kartause stand er gemeinsam mit Architekt Walter Hildebrand, unter dessen Obhutschaft seinerzeit die Kartause neuen Glanz erhielt und der sich vor 37 Jahren sofort für die Idee, die Kartause und die Region mit dem Chopin Festival zu beleben, begeistern konnte, besonders im Rampenlicht.  Heuer feiern diese beiden Herren besondere Geburtstage: Theodor Kanitzer wurde im Juni 95, Walter Hildebrand wird Anfang September 80. Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten gratulierten Bürgermeisterin Renate Rakwetz, die polnische Botschafterin Jolanta Roza Kozlowska und Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger den beiden in ihren Eröffnungs- und Grußworten.