Song von Lackenhoferin Andrea Teufel: Einfach nur zum „Umdenga“

Lackenhoferin Andrea Teufel macht in ihrem selbst geschriebenen Lied „Umdenga“ im Internet auf die aktuelle Spaltung der Gesellschaft aufmerksam.

Erstellt am 09. Januar 2022 | 05:53
Lesezeit: 2 Min
Andrea Teufel
Andrea Teufel mit ihrer neuesten Liedkomposition. Mit dem Song „Umdenga“ brachte sie ihre Gedanken zur aktuellen Spaltung der Gesellschaft auf das Notenblatt.
Foto: privat

Die Musik spielte im Leben von Andrea Teufel schon immer eine große Rolle. Bereits im Volksschulalter besuchte die Lackenhoferin die Musikschule, erlernte Trompete und Schlagzeug, war Mitglied im Schul- und Kirchenchor. „Ich habe mir dann das Gitarrespielen selber beigebracht und in Lackenhof eine kleine Singgruppe gegründet. Singen und Musizieren ist einfach meine große Leidenschaft und ich verbringe, wann immer es mir die Zeit erlaubt, gerne viele Stunden damit“, schildert die 39-jährige Mutter zweier Kinder, die aktuell im örtlichen Musikverein spielt.

Vor zwei Jahren ist sie unter die Liedschreiberinnen gegangen. „Am Anfang hab ich versucht, Lieder mit liturgischen Texten für unsere Singgruppe zu schreiben. Das funktionierte ganz gut und es kam auch bei den Chormitgliedern und den Kirchenbesuchern ganz gut an“, erinnert sie sich.

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Ich hoffe, dass vielleicht der eine oder andere zum Umdenken bewegt wird, wenn er dieses Lied hört.“

Mit der Zeit entstanden auch immer öfter Lieder, in denen sie ihre persönlichen Gedanken, Emotionen und Befindlichkeiten zum Ausdruck bringt. An die 20 Eigenkompositionen sind so bereits zusammengekommen. Mit ihrem neuesten Lied „Umdenga“ macht Teufel auf die aktuelle Spaltung der Gesellschaft aufgrund der Corona-Pandemie aufmerksam: „Die vielen negativen Schlagzeilen rund um die Pandemie und die besorgniserregenden Situationen bei den Demos, die Spaltung innerhalb der Familien von Bekannten, haben mich doch sehr nachdenklich gestimmt. Da hab ich mich dann hingesetzt und meine Gedanken zu Papier gebracht.“ Nach und nach entstand dann eine Melodie dazu. Für den Rohentwurf des Songs brauchte Teufel nur rund zwei Stunden. „Grob geschätzt arbeitete ich etwa zwei Tage mittels Notenschreib- und Audiobearbeitungsprogramm daran, bis die Aufnahme und das Notenblatt dazu fertig waren.

Die Lackenhoferin hofft, dass vielleicht der eine oder andere zum Umdenken bewegt wird, wenn er dieses Lied hört, und sich die Gesellschaft nicht noch mehr spaltet. „Ich wünsche mir für alle Kinder und Jugendlichen einschließlich meiner, dass das Leben in diesem so schönen Land lebenswert bleibt, und sie unbeschwert aufwachsen können“, betont sie.

Zum Nachhören ist „Umdenga“ ausschließlich über ihren Facebook-Account. „Aber sehr gerne würde ich mal eine CD mit meinen Songs professionell im Tonstudio produzieren lassen“, sagt sie mit einem Blick in die Zukunft. Denn das nächste Lied zu diesem präsenten Thema hat die Feinkostverkäuferin bereits in petto. „Darin geht es um die Aufbruchstimmung“, verrät sie. Wann es erscheinen wird, ist jedoch noch ungewiss.