Nach acht Wochen Bauzeit die erste Feier. Veranstaltungsraum / Im „kultur.portal“ fand am Donnerstag die Gleichenfeier statt. Schon in zwei Monaten soll alles fertig sein.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 30. April 2014 (07:40)
NOEN, Grafik: Top3
Das »kultur.portal« wird die unterschiedlichsten Möglichkeiten für Veranstaltungen bieten - vom Theater bis zur Versammlung (Bild).

Seit knapp 15 Jahren ist Martin Potzmader gemeinsam mit Raimund Holzer auf der Suche nach einer geeigneten Veranstaltungslocation für Scheibbs. Viele Projekte hat Potzmader, Geschäftsführer der Top3-Bauplanungs GmbH und Obmann von „scheibbs.impuls.kultur“, in diesen Jahren schon geplant und wieder verworfen. Seit Herbst ist er jetzt in Begriff, endlich ein Projekt in die Tat umzusetzen. „Als Musterbeispiel der Kooperation von öffentlicher Hand, Verein und privaten Unternehmern – dank dem Mut und der Entscheidungsfreudigkeit aller handelnden Beteiligten“, wie Potzmader selbst sagt.

Seit Anfang März wird beim „kultur.portal“ fleißig gebaut

Am Donnerstag fand die erste Feier im „kultur.portal“ statt – die Gleichenfeier. Das ehemalige Schlecker-Geschäftslokal im Einkaufs- und Dienstleistungszentrum „Portal“ in der Scheibbser Hauptstraße wird zum Veranstaltungsraum umgebaut. Ab Ende Juni steht das „kultur.portal“ Privaten, den Vereinen und der Gemeinde für alle Veranstaltungen zur Verfügung. Von der Theaterbestuhlung mit bis zu 180 Sitzplätzen, über Kabarett-, Seminar- und Versammlungs-Bestuhlung mit Tischen bietet das „kultur.portal“ alle Möglichkeiten – inklusive eigener Ausschank, wobei private Feiern nur mit einem Caterer durchgeführt werden dürfen.

„Wir können damit rund 90 Prozent des Bedarfs aller Scheibbser Veranstaltungen decken“, betont Bürgermeisterin Christine Dünwald. Das zeigt auch ein Blick auf den Terminkalender: „Er füllt sich, die Nachfrage ist groß“, freut sich Raimund Holzer, der für „scheibbs.impuls.kultur“ das „kultur.portal“ operativ managen wird.

Derzeit gibt es nur einen Punkt, der die Verantwortlichen etwas drückt

Bei den bereits zugesagten Förderungen des Bundes (immerhin knapp 40.000 Euro) fehlt noch die Unterschrift von Kulturminister Josef Ostermayer. Damit stocken auch die Förderungen des Landes in der gleichen Höhe. „Wir sind aber überzeugt, dass dieses Geld bald fließen wird“, versprühen die Verantwortlichen Optimismus.