2 Minuten - 2 Millionen: Unternehmerinnen aus dem Mostviertel im TV

Unternehmerin aus St. Georgen an der Leys schafft es mit gemeinsamer Modemarke zur Show „2 Minuten 2 Millionen“.

Erstellt am 09. November 2021 | 18:25
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Bei ihrer Präsentation bei „2 Minuten 2 Millionen“ zeigten die Unternehmerinnen, dass in vielen Kleidungsstücken gesundheitsschädliche Stoffe enthalten sind. „Natürlich hätte uns ein Investment dabei geholfen, schneller an unser Ziel zu kommen. Aber wir werden es auch so schaffen“, sind sich die drei Mädels sicher.
Foto: Foto Puls 4/Gerry Frank

„Ecolodge Fashion“, das sind Denise Tuder aus Sankt Georgen an der Leys sowie Kerstin Tuder und Barbara Pletzer aus Frankenfels. Die drei „jungen und sportlichen Mädels aus Niederösterreich“, wie sie sich selbst bezeichnen, haben 2016 eine nachhaltige Modemarke gegründet.

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Trotz Nervosität vor dem Auftritt scherzten die Drei mit der Jury.
Foto Puls 4/Gerry Frank

Wichtig ist ihnen die ausschließlich ökologisch nachhaltig und fair erzeugte Mode, die giftstofffrei und vegan ist. „Unsere Zielgruppe sind sowohl Sonntagsspazierer als auch Spitzensportler, denen die Nachhaltigkeit und die Natur wichtig sind“, erklärt die 32-jährige Denise aus St. Georgen an der Leys.

Nachhaltige Modemarke aus dem Mostviertel

Produziert wird jedoch nicht nur ihre eigene Mode für Privatpersonen, auch Unternehmen können sich mit Kollektionswünschen an Ecolodge wenden. Auf Anfrage werden nachhaltige Textilien bezogen, Grafiken erstellt und die fertige nachhaltige Teambekleidung ausgeliefert.

Damit setzten sie auch genau den richtigen Zug: Mit ihrer Überzeugung schafften sie es in die bekannte Puls-4 Fernsehsendung „2 Minuten 2 Millionen“, die junge Unternehmen fördert. Dort präsentierten sie ihre Mode vor Investoren, um im besten Fall eine Finanzierung für ihre weiteren Kollektionen zu erhalten. Bis jetzt konnten sie ihrem Herzensprojekt nur nebenberuflich nachgehen.

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Investor Martin Rohla probierte die Ecolodge Fashion gleich selbst an.
Foto Puls 4/Gerry Frank

Nach der Sendungsaufzeichnung begannen die Gespräche mit den Investoren. Zwar bekamen die Mostviertlerinnen kein Investment, trotzdem blicken sie optimistisch auf den weiteren Weg.

Der Investor und Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla sieht Potenzial im Modelabel, er bezeichnete es als „solides und zukunftsorientiertes Unternehmen“. Neben ihrem eigenen Online-Shop ist ihre Mode in 14 Geschäften und fünf Online-Plattformen erhältlich, über 130 Teamwear-Aufträge lieferten sie bis jetzt aus.