Große Trauer um Josephinerwirt Karl Schopf. Eine Institution ist tot: Josephinerwirt Karl Schopf am 7. Juni im 65. Lebensjahr verstorben.

Von Karin Katona. Erstellt am 16. Juni 2020 (14:53)
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Eine „Institution“, sogar eine „Wirtslegende“ wurde Karl Schopf (Bild) zu seinen Lebzeiten genannt. Generationen von Josephinern und Wieselburgern verbrachten viele Stunden in seinem urigen Lokal in Weinzierl, spielten sich oft mit ihm ein Bummerl aus. Auf Wunsch der Gäste wurde dann oft auch die alte Juke Box eingeschaltet und der Wirt begrüßte seine Gäste mit einer Rede über‘s Mikrofon.

Schon in jungen Jahren führte Karl Schopf nach dem Tod des Vaters gemeinsam mit seiner Mutter den Betrieb weiter. Sein besonderes Interesse galt auch den landwirtschaftlichen Maschinen, weshalb er sich hin und wieder als Mähdrescher-Fahrer betätigte. Weinzierl ohne den Josephinerwirt Karl Schopf – das kann man sich noch kaum vorstellen. Am Mittwoch, 14 Uhr, findet in der Stadtpfarrkirche Wieselburg das Requiem für den Verstorbenen statt.