Neuer Ötscher-Tormäuer-Vorstand: „Miteinander denken“. Der im Juni neu gewählte Vorstand des Naturparks Ötscher-Tormäuer traf sich in der Vorwoche zur zweitägigen Klausur.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. Oktober 2020 (11:24)

Die zweitägige Klausur des neu gewählten Vorstands vom Verein Naturpark Ötscher-Tormäuer stand ganz im Zeichen vom Kennenlernen des eigenen Naturparks und der besseren Vernetzung untereinander und mit den Mitarbeitern der Naturpark GmbH. Der neue Vorstand setzt sich aus jeweils zwei Personen aus den Naturpark-Gemeinden Annaberg, Mitterbach, Gaming und Puchenstuben zusammen. Neue Obfrau ist die Gaminger SP-Bürgermeisterin Renate Rakwetz. „Die Klausur hat uns die Möglichkeit geboten, miteinander zu denken“, ist Obfrau-Stellvertreterin Claudia Kubelka überzeugt.

„Emotionen wurden in unserem wunderbaren Naturpark geweckt, alle Sinne gefordert, viele neue Perspektiven eröffnet! Die zweitägige Klausur gab uns die Möglichkeit, uns näher kennenzulernen und zu einer Naturparkfamilie zusammen zu wachsen.“ Renate Rakwetz, Obfrau des Naturparks

Bei einer Fahrt entlang der Panoramastraße von Puchenstuben bis Wienerbruck wurde ein Überblick über die Projekte und Inhalte des Naturparks gegeben. Behandelt wurden dabei das Bildungsprogramm, das Projekt Hochlagenobst, das Thema Verwaldung und die Infrastrukturen im Naturpark. Klaus Wanninger aus dem Umweltbüro Lacon begleitete die Klausur und stellte das Vorhaben der Errichtung eines Klimawandelforschungszentrums in Lackenhof vor. Bei der Ötscher-Basis diskutierten die Teilnehmer im neu errichteten Ötscher-Turm über zukünftige Strukturen und Vorgangsweisen.

Als verbindendes Element pflanzte man gemeinsam mit Mitgliedern des alten Vorstands, im neuen Sortenerhaltungsgarten der Ötscher-Basis, stellvertretend für jede Gemeinde vier Obstbäume. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im Alpenhotel Gösing. Am zweiten Tag folgten die erste Generalversammlung und eine Wanderung.