Wienerbruck: Einblicke in den Ötscher-Turm

Der Naturpark veranstaltet einen Tag des offenen Ötscher-Turms. Die Besucher können sich auf eine Besichtigung und verschiedene Workshops freuen.

Erstellt am 26. August 2021 | 08:25
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Der neu gestaltete Ötscher-Turm kann am kommenden Samstag bei einem Tag der offenen Tür besichtigt werden. Zudem gibt es ein tolles Rahmenprogramm.
Foto: Fred Lindmoser

Am 28. August bietet der umgebaute Ötscher-Turm bei der Ötscher-Basis in Wienerbruck einen Tag der offenen Tür mit einem spannenden Natur- und Umweltprogramm. Ab 9 Uhr wird es möglich sein, den Turm zu besichtigen sowie sich im Turmzimmer mit der philosophischen Frage „Was ist Natur?“ zu beschäftigen.

Die Werkstatt, welche um 13 Uhr eröffnet, bietet den Gästen die Möglichkeit, ihre kreative Ader beim Stempelschnitzen, Bärenbemalen und Basteln mit Naturmaterialien auszuleben. Rund um den Turm kann mit Schmetterlingsnetz, Becherlupe und Co. der Forscherdrang entdeckt- und Artenvielfalt hautnah erlebt werden. Für die kulinarische Verpflegung wird das Seegasthaus zuständig sein.

Die vergangenen Jahre wurden vom Naturpark genutzt, um sich in einem partizipativen Prozess mit der Weiterentwicklung des Naturvermittlungsprogrammes auseinanderzusetzen. Im Zuge eines Kooperationsprojektes der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur „Ecoplus“ und der niederösterreichischen Naturschutzabteilung konnte dabei der ehemalige Kletterturm in Wienerbruck zum Ötscher-Turm umgebaut werden. Somit wurde dem nicht mehr genützten Kletterturm bei der Ötscher-Basis ein neues Leben eingehaucht.

Die Architekten Johanna Di gruber und Christian Fröhlich von „harddecor“ waren für den Entwurf des Turmes zuständig. Angefangen bei der Dachterrasse, über ein Turmzimmer, bis zu einer voll ausgestatteten Werkstatt ermöglicht der Turm neue Perspektiven in der Naturvermittlung. Der Projektleiter Naturpark Ötscher-Tormäuer Florian Schublach betont: „Der Ötscher-Turm ist der ideale Lernraum, um sich mit Spaß und Freude Wissen anzueignen, interessante Gespräche zu führen und die Region um den Ötscher neu kennenzulernen.“