FF-Haus in Feichsen ist bezugsfertig. Die Feichsner Florianis sind stolz auf ihr fast fertiges neues Haus.

Von Karin Katona. Erstellt am 05. November 2020 (18:53)
440_0008_7969433_erl45pgs_ff_haus_3.jpg
Kommandant-Stellvertreter Daniel Fallmann zeigt voll Freude das neue Feichsner Feuerwehrhaus.
Katona

Betritt man das neue Haus der Freiwilligen Feuerwehr in Feichsen, wird klar: Hier wurde in einer Bauzeit von eineinhalb Jahren – der Spatenstich ist im Frühjahr 2019 erfolgt – sehr viel geleistet. Das Haus ist so gut wie bezugsfertig.

Neue Garderoben und eine Schmutzschleuse

Das Haus wurde durch einen Zubau um 400 auf 590 Quadratmeter vergrößert. „Das Haus war viel zu klein und schwer sanierungsbedürftig“, sagt Feuerwehrkommandant Christian Haslinger. „Jetzt haben wir ein tolles Gebäude, das allen modernen Anforderungen entspricht.“ Besonders die nicht vorhandenen Garderoben waren im alten Feuerwehrhaus für die Florianis eine Zumutung gewesen. „Wir mussten uns zwischen den Autos umziehen, die Damen im Vorraum der Damentoilette“, schildert Kommandant-Stellvertreter Daniel Fallmann. Jetzt gibt es getrennte Damen- und Herrenumkleiden. Wovon die Feichsner Florianis bisher nur träumen konnten: Beim Eintritt in das Haus nach einem Einsatz geht es jetzt durch eine Schmutzschleuse, danach in die jeweiligen Garderoben.

Im Untergeschoß des neuen Hauses befinden sich neben der Garage und den Umkleiden auch ein kleiner Kommandoraum und barrierefreie Toiletten. Im Obergeschoß sind der Kommandoraum, der Versammlungsraum mit Küchenzeile, ein großer Schulungsraum, ein Jugendraum, eine Zeugkammer und ein Büro untergebracht.

Stolz ist man auf den außerordentlichen Fleiß der freiwilligen Helfer. „Feuerwehrintern ist beschlossen worden, dass jedes Mitglied mindestens 80 Arbeitsstunden leisten soll“, sagt Kommandant-Stellvertreter Fallmann.

„Besonders hervorzuheben sind die Leistungen unserer Reservisten, die Großartiges auf die Beine gestellt haben.“ Reservist Johann Salzmann, der die Arbeiten auf der Baustelle als feuerwehrinterner Polier koordiniert hat, kommt bisher sogar auf rund 1.200 Arbeitsstunden. Unterstützt wurden die Arbeiter auch von der Dorfgemeinschaft. „Jausen, Getränke, Kaffee und Mehlspeisen – auf unserer Baustelle musste niemand hungern“, sagt Fallmann lachend.