Passivhaus Eisenstraße erhielt Auszeichnung. Das Passivhaus Eisenstraße erhielt am Freitag als erstes Gebäude im Bezirk Scheibbs die KlimaAktiv-Auszeichnung in Gold. In NÖ wurde diese bisher 91 Mal verliehen.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 21. November 2017 (05:12)
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Freuen sich über die KlimaAktiv-Zertifizierung in Gold, von links: Wolfgang Auer (Fenstertechnik), Niklas Bruckner (Haus- und Heiztechnik), Andreas Kirchleitner (ecoconcept), Bürgermeisterin Christine Dünwald (Neubruck Immobilien GmbH), Holzbau- und Zimmermeister Adi Strigl (Holzbau Strigl), FH-Professor Herbert Claus Leindecker, Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger (Neubruck Immobilien GmbH) und Jürgen Schornsteiner (Elektrotechnik).
NOEN, Christian Eplinger

Freudenstimmung am Freitag im Passivhaus Eisenstraße von Adi Strigl in Neubruck. FH-Professor Herbert Claus Leindecker war aus Steyr angereist, um Adi Strigl die KlimaAktiv-Plakette in Gold zu überreichen.

Diese Zertifizierung bestätigt dem Passivhaus Eisenstraße vor allem beste Energieeffizienz. Aber auch Kriterien wie Standortentscheidung, Bauökologie und Nutzerzufriedenheit werden bei dieser Zertifizierung gemessen. Das Passivhaus Eisenstraße erreichte bei der Zertifizierung 925 von 1.000 möglichen Punkten.

Erstes Haus im Bezirk Scheibbs

Insgesamt gibt es in Österreich 541 KlimaAktiv zertifizierte Gebäude, davon 278 in Gold (Gesamtpunktezahl über 900). In Niederösterreich sind es 139 KlimaAktiv zertifizierte Gebäude, davon 91 in Gold. Im Bezirk Scheibbs ist es das erste Haus, dass diese Auszeichnung erhält.

„Es ist natürlich ein besonderer Moment für uns. Für uns war es immer ein maßgebliches Ziel, den Energiebedarf unseres Hauses von der Errichtung über den Betrieb bis hin zur Entsorgung so gering als möglich zu halten und dabei mit ökologisch hochwertigen Materialien zu bauen und trotzdem ein leistbares Haus hinzustellen“, freut sich Holzbau- und Zimmermeister Adi Strigl.

Im Passivhaus Eisenstraße liegt der Energiebedarf für Warmwasser, Heizung und Lüftung im Bereich von 1.800 kWh in elektrischer Form – sprich insgesamt bei rund 330 Euro.

 

 

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