Von Fresken und Klängen in der Kapelle. Neubrucker Töpperkapelle wird wieder zum Konzertsaal.

Erstellt am 12. Juli 2017 (05:22)
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Bis auf einige kleinere Arbeiten ist die Restaurierung der Fresken in der Töpperkapelle abgeschlossen.

Es wird eine ganz besondere Ausgabe der „Musikalischen Kostbarkeiten“: Nach monatelanger Sanierung der Fresken verwandelt sich die Töpperkapelle Neubruck am Samstag, 22. Juli, erstmals wieder in einen Konzertraum. Ekkehard Heil (Orgel) und Beatrice Buchebner (Gesang) gestalten um 11 Uhr das Auftaktkonzert der Veranstaltungsreihe, die Herbert Schlöglhofer zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 erfolgreich ins Leben gerufen hat.

Organisiert werden die „Musikalischen Kostbarkeiten“ vom Töpperkapelle-Neubruck-Förderverein. „Viele sind schon neugierig, wie der Innenraum der Töpperkapelle nach der Freskensanierung wirkt. Das Konzert bietet die ideale Gelegenheit, die Kapelle im neuen Antlitz zu erleben“, freut sich Obmann Johann Schragl.

Nach Orgel, Gebetsstühlen und Altar sind die Fresken der vorerst letzte große Sanierungsschritt bei der Töpperkapelle. Gemeinsam mit der Neubruck Immobilien GmbH, dem Land Niederösterreich und dem Bundesdenkmalamt wurden die Fresken von Rudolfine Seeber revitalisiert. Das sechs Etagen und 14 Meter hohe Gerüst macht bis zum Konzert den Gebetsstühlen Platz und die Töpperkapelle wird wieder zum Kleinod für kostbare Klänge.