Gresten-Land: Buxhofer steht nun an der Spitze. Die Gemeinderatswahl brachte für Gresten-Land neuen Ortschef, neuen Vize und positive Stimmung für die Zukunft.

Von Anna Faltner. Erstellt am 26. Februar 2020 (05:31)
Im Gemeindevorstand vertreten sind (von links): Raimund Schuster und Mathias Aigner (beide ÖVP), Susanne Schwingenschlögl (SPÖ), Herbert Leichtfried, Bürgermeister Erich Buxhofer, Rudolf Plank und Rosina Resch.
Anna Faltner

Gleich beim Betreten des Sitzungssaals zur konstituierenden Sitzung zeigt sich: Es ist vieles neu. Anfangs saß SP-Gemeinderat Friedrich Wurm (als Altersvorsitzender) am Chef-Sessel um die Angelobung sowie die Bürgermeisterwahl durchzuführen. Acht Mandatare wurden zum ersten Mal angelobt. Ein neuer Bürgermeister sowie ein neuer Vizebürgermeister wurden gewählt.

18 der 19 gültigen Stimmen gingen ganz klar an den Spitzenkandidaten der ÖVP und bisherigen Vizebürgermeister Erich Buxhofer, ein Stimmzettel lautete auf Mathias Aigner. Eine Einigkeit, die der Neu-Ortschef schätzt: „Es war für mich schon ein besonderer Tag, immerhin kommt es nicht alle Tage vor, dass man Bürgermeister wird. Es war bis zur Entscheidung aufregend“, gesteht er.

Bei der Wahl des Gemeindevorstandes gab es allerdings keine Einigkeit. Wie in den letzten Jahren stimmte die ÖVP dafür, sechs geschäftsführende Gemeinderäte zu wählen, die SPÖ war dagegen. „Hätten wir fünf Vorstände beschlossen, dann wäre die SPÖ nicht im Gemeindevorstand vertreten, weil ihnen erst der sechste Platz zusteht. Ich kann daher das Abstimmungsverhalten nicht nachvollziehen. Vielleicht wollen sie gar nicht im Vorstand mitarbeiten“, war Buxhofer überrascht.

Mit 16 Stimmen (zwei lauteten auf Mathias Aigner, eine auf Rudolf Plank) wurde Herbert Leichtfried zum Vizebürgermeister gewählt. Friedrich Wurm bekam erneut das Vertrauen als Vorsitzender des Prüfungsausschusses geschenkt.

Der frisch gewählte Bürgermeister gab auch gleich einen kurzen Einblick auf anstehende Projekte und die Zukunft: „Ich hoffe, dass das Arbeitsklima in den nächsten Jahren von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Packen wir es gemeinsam an!“