Gaminger Fachschule: Zukunft bald gesichert?. VP-Landtagsabgeordneter Anton Erber macht weiter Druck für eine Lösung rund um die Landwirtschaftliche Fachschule in Gaming. Diese Woche gibt es Entscheidung.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 08. November 2017 (14:57)
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Landesrätin Barbara Schwarz, Landtagsabgeordneter Anton Erber und Gamings VP-Obmann Peter Bruckner beim Arbeitsgespräch zur Zukunft des Schulstandorts Gaming.
ÖVP

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen: „Der Schulstandort Gaming muss bleiben“, darauf pochte VP-Landtagsabgeordneter Anton Erber im Arbeitsbespräch mit Bildungslandesrätin Barbara Schwarz (VP).

Mit Gemeindeparteiobmann Peter Bruckner setzt sich Erber weiterhin vehement für den Erhalt des Schulstandorts ein. „Und unsere Forderungen sind auf fruchtbaren Boden gefallen“, freut sich Erber, der aber rätselhaft bleibt. „Die Gespräche sind sehr konstruktiv und laufen mit Hochdruck.“

„Mehr als 3.000 Unterschriften für diesen Standort gesammelt“

Dass für eine Lösung auch Veränderungen nötig sind, stellt Erber nicht Abrede: „Die sozialen Berufe sind die Zukunft.“ Der Schulstandort biete auch die Zukunftschance für die dringend benötigten Fachkräfte im Pflegebereich, betont Erber. Außerdem sei die Schule ein Herzstück der Bildung und Entwicklung im Süden der Region und daher als Bildungszentrum unverzichtbar.

„Wir haben im Frühjahr mehr als 3.000 Unterschriften für diesen Standort gesammelt, das gelingt nur für eine unverzichtbare Bildungseinrichtung“, bekräftigt Bruckner die Wichtigkeit. Man munkelt, dass bereits in dieser Woche eine Entscheidung über die Zukunft des Standorts gefällt wird.

Übrigens: Am Donnerstag findet in der LFS Gaming der Bundes-Hauswirtschafts-Award statt. Ziel des Wettbewerbes ist es, den Jugendlichen ein passendes Forum zu bieten, um ihre hauswirtschaftlichen Fähigkeiten vor einer breiten Öffentlichkeit unter Beweis zu stellen. Es werden 15 Teams, bestehend aus jeweils drei Jugendlichen, erwartet.