Messe Wieselburg: Schwerstarbeit für die Verkoster

Erstellt am 03. Februar 2022 | 12:23
Lesezeit: 3 Min
Wahre Höchstleistungen erbrachten die Verkoster rund um die Produktwettbewerbe für das „Goldene Stamperl“ und die „Goldene Birne“ in der Vorwoche.
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Fünf Tage lang verkosteten sie unter der Oberaufsicht von Juryvorsitzendem Wolfgang Lukas , IT-Chef Harald Ott und Organisatorin Lisa Stoll von der Messe Wieselburg insgesamt rund 3.250 Produkte – im Detail: 624 Fruchtsäfte, 140 Obstweingetränke, 325 Moste, 70 Essige, 219 Marmeladen, 30 Trockenobstprodukte, 1.614 Brände und 406 Liköre. „Es war heuer Schwerstarbeit, weil uns Corona-bedingt auch einige Verkoster ausfielen. Die einzelnen Verkoster mussten zwischen 80 und 100 Proben pro Tag verkosten. Wir mussten sogar noch einen zusätzlichen Tag dranhängen“, schildert Wolfgang Lukas.

Dennoch gab es heuer zwei besondere Neuerungen bei der Verkostung: Zum Ersten gab es für jeden Verkoster statt der normalen Bewertungszettel einen Laptop. Denn die Bewertung geschah erstmals EDV-unterstützt. Und zum Zweiten wandte die Messe erstmals auch das internationale 100-Punkte-Bewertungsschema statt des bisherigen 20-Punkte-Systems an. Das allerdings erleichterte die Arbeit der Gold-Jury, die nur die sechs besten Proben jedes Produkts zu bewerten hatte. Übrigens: Die Preisverleihung findet heuer nicht bei der verschobenen „Ab-Hof“ Mitte Mai, sondern als eigener Event bereits am 11. März statt.

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