Bezirk Scheibbs: Zwei Bands mit sehr viel Potenzial

Die „All Fighters“ aus Steinakirchen und „ONGA“ aus Wieselburg stellten ihr Können bei Landesbewerb unter Beweis.

Erstellt am 18. Juli 2021 | 06:52

Im Bezirk sind große Musiktalente zuhause. Das haben einige Musikschüler kürzlich beim Landeswettbewerb für Bands unter dem Titel „podium.jazz.rock.pop“ bewiesen.

Rund 80 Musikschüler aus ganz Niederösterreich nahmen teil. Die Steinakirchner Gruppe „All Fighters“ von der Musikschule Ybbsfeld erzielte den ersten Preis samt Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb im Oktober. Die drei jungen Steinakirchner David Kaltenbrunner (15), Julian Stelzer (14) und Nikolas Baumann (15 Jahre) musizieren schon seit acht Jahren zusammen und haben auch schon mehrere Erfolge bei Wettbewerben gefeiert.

„Dass es wirklich für den Bundeswettbewerb reicht, hätte ich nicht gedacht.“ David Kaltenbrunner

„Dass es wirklich für den Bundeswettbewerb reicht, hätte ich nicht gedacht. Aber natürlich freuen wir uns und üben jetzt in den Ferien. Da wird nämlich jetzt noch einmal strenger geschaut“, erzählt Schlagzeuger David Kaltenbrunner. Gespielt werden auch beim Bundesbewerb dieselben drei Lieder wie beim Landesbewerb. Unterstützt werden sie dabei von ihren Musiklehrern Michael Obernberger und Hermann Aigner.

Geprobt wird mindestens einmal pro Woche, um einen eigenen Stil in Richtung Rock und Heavy Metall zu entwickeln und zu verfeinern. Der nächste Auftritt der „All Fighters“ findet übrigens am 30. Juli im Gasthaus Pizzeria „Zum Festsaal“ statt.

„Es war ein tolles Erlebnis.“ Jakob Scheruga

Mit dem ersten Preis wurde auch die Gruppe „ONGA“ von der Musikschule Wieselburg ausgezeichnet. Julian Palmanshofer, Jakob Scheruga, Lorenz Seifert (alle Wieselburg) und Titus Taubinger (Bergland) spielen seit vier Jahren unter der Leitung von Johannes van Dam in dieser Formation. Beim Bewerb traten sie als einzige Band in der Kategorie Jazz auf. „Es war ein tolles Erlebnis. Leider konnten wir nicht vor Publikum auftreten, aber der Gig vor der Jury hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht“, resümiert der zwölfjährige Jakob Scheruga.