Katrin Lechner: „Nie mit Finaleinzug gerechnet“. In der letzten Runde in Grafenwörth am vergangenen Donnerstag ging die Grestnerin Katrin Lechner leer aus, aber „schon der Finaleinzug war eine Überraschung“.

Von Nina Pöchhacker und Nina Pöchhacker. Erstellt am 04. Juli 2017 (05:00)
Erich
In der achten Staffel von „Die NÖN sucht das große Talent“ war Katrin Lechner eine der zwölf Finalisten. Diese waren heuer, das erste Mal in der Geschichte der Show, ausschließlich Sänger.Marschik

„Vom Niveau her hätte jeder gewinnen können“, zieht die 26-jährige Katrin Lechner aus Gresten Bilanz. Beim Landesfinale von „Die NÖN sucht das große Talent“ im Haus der Musik in Grafenwörth, bei dem erstmals nur Sänger antraten, gaben die Finalisten alles. Auch Moderator Andy Marek schließt sich Katrins Meinung an: „Alle zwölf hätten es verdient, zu gewinnen, was sie verbindet, ist ein gemeinsamer Traum.“

"Mir macht Bühne so viel Spaß"

Die Grestnerin selbst fühlt sich in jedem Musikgenre zu Hause – „von Austropop bis Modern“. Beim Finale gab sie ein Lied aus der ersten Kategorie zum Besten: „Sche wars wenns do warst“ von „Die Seer“. Mit ihrem eigenen Auftritt ist die Babyschwimmtrainerin zufrieden: „Ich bin bei Auftritten eigentlich nie nervös, sondern immer entspannt. Mir macht die Bühne so viel Spaß“.

Dass Katrin Lechner überhaupt an diesem Tag auf dieser Bühne stehen würde, hatte sie ihrer Tochter Lara zu verdanken: „Die Kleine wollte sehen, wie so ein Wettbewerb und eine Show abläuft. Also sind wir spontan gleich beim ersten Tag des Castings hingefahren und auf einmal stand ich am Donnerstag im Finale“.

821 Bewerber

Abgestimmt wurde per Jury- und Telefon-Voting, wobei heuer 15.000 Anrufe eingingen. Vertreter der 15-köpfigen Jury waren zum Beispiel die Manager Agnes Rehling und Roman Bogner, die Siegerinnen vergangener Staffeln Vanessa Prinz, Lea Gruber und Julia Frühauf sowie erfahrene Musik- und Gesangspädagogen. Die Jury-Bewertung machte 70 Prozent der Platzierung aus.

Von 821 Bewerbern in ganz Niederösterreich war Lechner eine der letzten zwölf und die einzige Teilnehmerin aus dem Bezirk Scheibbs, die es ins Finale schaffte. Für den Platz ganz vorne reicht es dann leider doch nicht. Der Sieg ging an „PW and Friends“. Dahinter stecken Paul Wohlfahrt (18) und Peter Zierhofer (17) aus Wiener Neustadt, die mit ihrer Eigenkomposition „Demons“ die Fans überzeugten. Auf den Plätzen dahinter folgten Sophie Schindler (15) und Sabrina Kreuzberger (25).

„Ich fand die Sieger gut und auch sehr unterhaltsam“, gratuliert Lechner zum ersten Platz. Für sie selbst war es auf jeden Fall eine Bereicherung: „Es war eine coole Erfahrung, vor allem weil ich nie damit gerechnet habe, bis ins Finale zu kommen“.

Fotos und Bericht zum Talent-Finale in Grafenwörth findet ihr hier: