Von Bieranstichen, Bussen und Hemden. Gleich zwei Vorwahlkampf-„Skandale“ gab es im Mostviertel in der Vorwoche.

Erstellt am 28. September 2017 (05:00)
Christian Eplinger
Blauer Bieranstich in Steinakirchen, von links: Reinhard Teufel, Gottfried Waldhäusl, Martin Huber und Peter Lebhart.

Am Donnerstag zogen in Ybbs FPÖ- und ÖVP-Mandatare lautstark aus dem Gemeindeat aus, nachdem sämtliche SPÖ-Gemeinderäte mit „Vorzugsstimme für Alois Schroll“-Hemden zur Sitzung erschienen waren.

In Lackenhof sorgten FPÖ-Landesspitzenkandidat Walter Rosenkranz sowie FPÖ-Wahlkreisspitzenkandidatin Edith Mühlberghuber für Unmut bei Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die beiden waren gemeinsam mit dem Lackenhofer Reinhard Teufel, Nummer zwei auf der FPÖ-Wahlkreisliste, mit zwei Strache-Bussen zur Landeskatastrophenschutzübung gekommen und haben im Vorfeld auch Infomaterial in Lackenhof verteilt. „Das geht gar nicht und ist absolut letztklassig. Wahlkampf und Parteipolitik haben bei einer Einsatzübung nichts verloren“, betonte Pernkopf gegenüber der NÖN.

Keine Aufregung, dafür viele erfreute Gesichter ernteten Reinhard Teufel, FPÖ-Landtagsklubobmann, Gottfried Waldhäusl, Landtagsabgeordneter Martin Huber und der Wanger FPÖ-Gemeindrat Peter Lebhart am Sonntagvormittag in Steinakirchen. Da lud die FPÖ beim „Blauen Bieranstich“ zu Freibier. Musikalisch sorgte die Blasmusik Steinakirchen für den richtigen Ton.