45. 000 Euro für Lebensabendverschönerungsverein

Dank zahlreicher Unterstützer konnte der Spezialbus schon angeschafft werden. Im März wird er geliefert.

Ingeborg Grubner Erstellt am 10. Januar 2019 | 04:00
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Rund um Weihnachten durfte sich der Lebensabendverschönerungsverein mit Obmann Leopold Resel (3. von rechts) über zahlreiche Spenden freuen. So stellten sich auch die Marktgemeinde Steinakirchen und VP-Landtagsabgeordneter Anton Erber in den Dienst der guten Sache und sammelten für den Verein, von links: Kassaprüfer Engelbert Halmer, Bürgermeister Wolfgang Pöhacker, Vizebürgermeisterin Iris Steindl, Obmann Leopold Resel, Beiratsmitglied Lusie Theuretzbacher und Landtagsabgeordneter Anton Erber.
Foto: Ingeborg Grubner

Große Unterstützung erhält Vereinsobmann Leopold Resel bei seinem Vorhaben, mit Heimbewohnern des Pflege- und Betreuungszentrums Scheibbs ehrenamtlich Ausflüge zu unternehmen, um es den Senioren zu ermöglichen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

„Das Land Niederösterreich, 13 Gemeinden des Bezirks Scheibbs, acht Melker Gemeinden, Pfarren, zahlreiche Firmen und Privatpersonen haben den Verein bereits unterstützt“, freut sich Resel. Raiffeisen, Volksbank und die Baufirma Zöfa aus Mank sind unter den Top-Spendern. „Lediglich eine Gemeinde war mit der Bürgermeisterwahl so beschäftigt, dass sie nichts spendete, und vier Gemeinden haben noch keinen Beschluss gefasst.“

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Eine ganz besondere Geste kam von der Raiffeisenbank Oberndorf: „Zum Weltspartag wurden keine Geschenke an Erwachsene verteilt, sondern der Betrag stattdessen gespendet“, ist Resel überwältigt. „Auch die Firma Weichberger hat zugesagt, ein Jahr lang die Benzinkosten zu übernehmen.“ Eventmanager Hans Heiland kommt dem Verein mit ermäßigten Eintrittskarten zu Musikveranstaltungen entgegen.

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Beiratsmitglieder und Funktionäre: Florian und Elfi Stremelwöger Engelbert Halmer, Alfred Emsenhuber, Gertraud und Leo Resel (Obmann) sowie Luise Theuretzbacher (von links) bei der Übergabe von 850 Euro, die auf Initiative von Luise Theuretzbacher von Firmen und Privatpersonen gespendet wurden.
Ingeborg Grubner

Um die Anschaffungskosten des Spezialbusses mit elektrischer Rampe zu finanzieren, werden 60.000 Euro benötigt. „45.000 Euro sind schon beisammen“, freut sich Resel über den beachtlichen Zuspruch.

Im März soll das Spezialfahrzeug geliefert werden. Vier Rollstuhlfahrer mit Begleitpersonen oder neun Personen haben insgesamt darin Platz.

Firmen haben die Möglichkeit gegen Jahresbeiträge ihre Logos auf dem Auto zu platzieren.

Auch auf tatkräftigen persönlichen Einsatz kann Resel zählen: „30 Beiratsmitglieder aus Frankenfels, Oberndorf, Steinakirchen und Zarnsdorf helfen bei der Organisation mit, vor allem dann, wenn Not am Mann ist.“ Die laufenden Kosten werden auch durch Mitgliedsbeiträge von unterstützenden Mitgliedern aufgebracht: „Im ersten Jahr sollen vorerst rund 100 Unterstützer gewonnen werden“, ist Resel zuversichtlich. Infos unter 0664/2110021.