Es „wurlt“ im Hühnerstall. Landwirtschaft In der Vorwoche kamen die zweiten 39.000 Küken. Bei der ersten Tranche lief alles glatt.

Von Gerhard Rötzer und Kathrin Vogelauer. Erstellt am 20. September 2019 (04:34)
Gerhard Rötzer
Schwiegersohn Jürgen Frehsner mit den Söhnen Moritz und Maximilian, Johann und Renate Oberleitner und ein Teil der 39.000 Küken, mit der der neue Stall in der Vorwoche zum zweiten Mal bestückt wurde.

Im heurigen Frühjahr entstand auf dem Grundstück der Familie Oberleitner in Baumbach bei Oberndorf ein Stall für Masthühner. Die Anlage bietet Platz für 39.000 Hühner in Bodenhaltung mit Auslauf und Aufsitzflächen.

Nachdem die erste Tranche an Hühnern vollständig verkauft war, wurde der leere Stall gereinigt, desinfiziert und vergangene Woche erneut mit 39.000 Küken bestückt. Pro Jahr ist dieser Ablauf sieben Mal geplant.

Durch einen verantwortungsvollen Umgang sowie die Ermöglichung eines artgerechten Lebens konnte Johann Oberleitner schon einige Auszeichnungen erringen, zum Beispiel die Prämierung FairHOF, deren Kriterien unter anderem gentechnikfreies Futter, natürliches Licht und frische Luft sind.

Bis zum Abend können sich die Tiere je nach Belieben im Stall oder im Freien aufhalten. Im Sinne des Tierwohls gibt es einen Hühner-Wintergarten, den die Küken ab dem 21. Tag in Anspruch nehmen dürfen. Aus Hygienegründen ist es nur gestattet, mit separater Stallkleidung und Overall (siehe Kinder auf Foto) den Stall zu betreten.

Beheizt wird der Stall mit einer Gasheizung mit Wärmetauscher und Wärmerückgewinnung. Das Geräusch der Abluft wird durch Schalldämpfer vermindert.