FF-Haus-Bau mit Vollgas. Oberndorfer Florianis bauen fleißig an ihrem neuen Haus. 2022 soll es fertig sein.

Von Karin Katona. Erstellt am 25. November 2020 (13:26)

Langwierig war die Startphase, jetzt hat das Projekt Feuerwehrhaus Oberndorf Fahrt aufgenommen. Dem übereilten Baubeginn im Herbst war in der Gemeinde etwas Bauchweh gefolgt. Hatte man doch ein Bild der Baustelle auf dem Titelblatt der Gemeindezeitung veröffentlicht, bevor die offizielle Genehmigung von Landesseite zur Umwidmung des Grundstücks vorlag (die NÖN berichtete). Diese erfolgte kurz darauf, seither wird mit Vollgas am neuen Haus gewerkt.

Mittlerweile wurden der Verwaltungstrakt in Ziegelbauweise errichtet und die Fertigteile der Fahrzeughalle per Kran aufgestellt. Auch die Vorbereitungen für die monolithische Bodenplatte der Fuhrparkhalle sind im Laufen. Derzeit wird am Dach gearbeitet, um die Baustelle vor Beginn der kalten Jahreszeit winterfest zu machen, damit dann im Innenbereich gearbeitet werden kann. Über die Wintermonate sollen diverse Innenarbeiten wie Elektroinstallationen, Heizung, Fliesenleger- und Malerarbeiten erledigt werden.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, verkündet Kommandant Günther Dollfuß. „Noch vor dem Winter wird der Rohbau fertig, das Dach gedeckt sowie Fenster und Tore eingebaut.“ Eine mehr als gute Nachricht, denn die Bauarbeiten sind genau getimt. Zum 150-jährigen Jubiläum der FF-Oberndorf 2022 soll das Feuerwehrhaus fix und fertig sein. „Bis dahin wartet noch eine Menge Arbeit auf uns“, bleibt der FF-Kommandant trotz Euphorie realistisch. „Darum bitten wir auch um Unterstützung jeder Art. Wir wollen so viel wie möglich in Eigenleistung schaffen.“

Ein Drittel der Kosten sind FF-Eigenleistugen

Schließlich wird das Zwei-Millionen-Bauvorhaben nur zu je einem Drittel von Landesfeuerwehrverband und Gemeinde finanziert, ein Drittel der Kosten müssen die Florianis selbst aufbringen. Da das Feuerwehrfest als Einnahmequelle durch Corona weggefallen ist, muss der Gürtel noch enger geschnallt und noch mehr auf die Mitarbeit der Freiwilligen gezählt werden. Die Fortschritte auf der Baustelle kann man übrigens auf der Facebook-Seite der FF Oberndorf mitverfolgen.