Nach Schicksalsschlag: Seniorenbund spendete 1.000 Euro. Oberndorferin Christine Sterkl ist nach Sturz querschnittgelähmt. Seniorenbund überbrachte 1.000 Euro.

Von Gerhard Rötzer. Erstellt am 24. August 2017 (05:00)
Gerhard Rötzer
Anna Wurzenberger und Hermine Reisinger vom Seniorenbund Oberndorf besuchten Christine Sterkl an ihrem Geburtstag im Pflegeheim in Melk und überbrachten eine Spende von 1.000 Euro.

Eine großzügige Spende erhielt Christine Sterkl. Die 63-Jährige lebte in Zimmerau in Oberndorf und erlitt im Februar des Vorjahres einen schweren Schicksalsschlag.

Halswirbel gebrochen

Bei einem Sturz aufgrund eines Kreislaufkollaps brach sie sich einen Halswirbel und ist seitdem querschnittgelähmt (die NÖN berichtete). Durch diesen Unfall wurde Sterkl zum Pflegefall und ist auf fremde Hilfe angewiesen. Ein Leben im elterlichen Haus war nicht mehr möglich, betreut wird sie nun im Pflegeheim Melk.

Ihre inkomplette Querschnittlähmung ist auch nach intensiven REHA-Behandlungen nur wenig besser geworden. Dennoch: Die Oberndorferin kann jetzt schon mit einer Hand den Joystick ihres Elektrorollstuhls selber steuern. Auf weitere Besserung hofft die 63-Jährige inständig.

Tausend Glück- und Genesungswünsche

Zu ihrem Wiegenfest gab es jetzt eine Überraschung: Anna Wurzenberger und Hermine Reisinger vom Seniorenbund Oberndorf haben Sterkl im Pflegeheim besucht. Neben Glückwünschen und Genesungswünschen überbrachten sie auch eine Spende von 1.000 Euro. Die Summe kam beim Flohmarkt des Seniorenbundes zusammen.