Landjugend schuf zwei Plätze zum Verweilen. In 42 Stunden: Neuer Mostbrunnen beim „Fried Kreuz“ in Oberndorf und verschönerter Melkursprung in Bründl.

Von Gerhard Rötzer. Erstellt am 24. September 2019 (02:36)
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Viel Zeit zum Ausruhen blieb den 30 Landjugendmitgliedern in Oberndorf und ihren rund 40 Kollegen in St. Georgen/Leys am vergangenen Wochenende nicht. Denn beide Ortsgruppen beteiligten sich einmal mehr am Projektmarathon und erhielten am Freitagabend von den Gemeinden ihre „Aufträge“.

Der Einsatzort der Oberndorfer Landjugend war dieses Jahr auf der Anhöhe zwischen Ofenbach und Scheibenbach beim so genannten „Fried Kreuz“ (steht bereits seit 1809). Das dortige Marterl erhielt einen neuen Anstrich sowie einen gestalteten Platz mit Sitzgelegenheiten.

Von dort hat man einen herrlichen Ausblick über das Melktal. Damit die Besucher dort nicht Durst leiden müssen, hat die Landjugend unter der Leitung von Brigitte Zöchbauer und Gregor Gerstl auch einen überdachten Mostbrunnen errichtet, der mit einer Tiefe von 2,5 Metern für angenehm temperierte Durstlöscher sorgt. Rund 250 Arbeitsstunden leisteten die 30 Oberndorfer LJ-Mitglieder am Wochenende für das Projekt.

Noch mehr – nämlich über 300 – leisteten die 40 Bründler LJ-Mitglieder unter der Leitung von Stefan Prankl und Nathalie Scharner. Sie gestalteten den Melkursprung mit einer Feuerstelle, neuen Tischen und Bänken neu. Aus rund drei Kubikmetern Lärchenholz wurde zudem ein Unterstand errichtet. Der Melkursprung liegt am Grund der Weidegenossenschaft „Moorreith“ und gehört zum Gemeindegebiet von St. Anton (zufahren kann man aber nur von der St. Georgener Seite).

Nützlingshotels verlost

Deshalb war bei der Abschlusspräsentation neben St. Georgens Bürgermeister Stefan Schuster und Vize Alois Mellmer auch Bürgermeisterin Waltraud Stöckl anwesend. Sie bedankte sich bei der Landjugend und lud sie zu einer Jause aufs Hochbärneck ein.

Übrigens: Wie bei allen Projekten wurden auch in Oberndorf und St. Georgen Nützlingshotels errichtet, die zum Abschluss verlost wurden. In Oberndorf durfte die Familie Zöchbauer das Hotel mit nach Hause nehmen, in Bründl Robert Taschl.