Erlauftalbahn: Im Stunden-Takt

Erstellt am 24. September 2018 | 12:58
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Ab Dezember fahren auf der Erlauftalbahn um 1.900 Züge pro Jahr mehr.
Foto: Eplinger
Mit Winter-Fahrplanwechsel 1.900 Züge mehr.
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Rund 5 Millionen Euro investiert das Land Niederösterreich mit dem kommenden Fahrplanwechsel am 9. Dezember in die Verbesserungen auf der Kremser- und Kamptalbahn, Erlauftal-, Traisen-, Puchberger- und Gutensteinerbahn. Damit sollen die Leute zur verstärkten Nutzung der Regionalbahnen bewegt werden. „Wichtig ist, mittels Halbstunden- beziehungsweise Stundentakten klare und einfach zu merkende Fahrpläne zu schaffen“, sagt Wolfgang Scholl, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Ost-Region, die die Verbesserungen bei den fünf Regionalbahnen im Auftrag des Landes erarbeitet hat.

Für die Erlauftalbahn heißt dies, dass ab 9. Dezember auf der Strecke Pöchlarn-Wieselburg-Scheibbs ein ganzjähriger Stundentakt von Montag bis Sonntag zum Einstaz kommt. Durch die kurzen Umstiegszeiten von und zum REX+ in Pöchlarn können mit einmaligen Umsteigen St. Pölten, Amstetten und Wien stündlich – zur Morgenspitze sogar alle 30 Minuten – bequem erreicht werden.

Insgesamt bedeuten diese Maßnahmen für die Erlauftalbahn um 1.900 Züge, 44.000 Bahnkilometer und 145.000 Sitzplätze pro Jahr mehr. Damit sollte der Fahrgastzuwachs weiter steigen. Seit Dezember 2015 (Optimierung der REX-Anschlüsse in Pöchlarn) gab es bereits ein Plus von fünf Prozent.

„Durch diese Maßnahmen wird die Erlauftalbahn als wichtige Nord-Süd-Achse im Mostviertel gestärkt“, ist Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko überzeugt.

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