Den Frieden pflegen, Kameradschaft leben. Der ÖKB Stadtverband Wieselburg feierte sein 130-jähriges Bestehen und 25 Jahre Friedenskreuz mit dem Tag der Kameradschaft.

Von Emilia Heigl. Erstellt am 12. September 2017 (05:33)
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Friede der Heimat – Friede der Welt. Diesen Schriftzug trägt das vor 25 Jahren errichtete Friedenskreuz auf dem Kirchenplatz in Wieselburg. Den Frieden zu pflegen und Kameradschaft zu leben, das hat sich auch der Kameradschaftsbund auf seine Fahnen geheftet.
Zum 130-jährigen Jubiläum des Wieselburger Stadtverbandes, das dieser am Wochenende feierte, stellte der geschäftsführende Präsident des ÖKB-Landesverbandes Josef Glaser das Wort Kameradschaft in den Mittelpunkt seiner Festrede beim Friedenskreuz am Sonntag: „Kameradschaft, das ist auch soziale Hilfe. Das heißt, der Gefallenen zu gedenken und zwischenmenschliche Kommunikation zu fördern und zu pflegen.“

Franz Rafetzeder bedankte sich im Namen der Landgemeinde beim Kameradschaftsbund für das Engagement: „Der Kameradschaftsbund hat eine wichtige Funktion in unserer Gesellschaft – er steht für traditionelle Werte und will das christliche Erbe weitertragen“, erklärte Rafetzeder. Für die Stadtgemeinde Wieselburg ergriff Stadtrat Josef Lechner das Wort.

Feierliche Umrahmung durch Musikkapellen

Am Ende der Feldmesse beim Friedenskreuz bedankte sich Stadtverbandsobmann Franz Kitzwögerer bei den beiden Fahnenpatinnen Waldtraud Scheuch und Gabriele Haugen-steiner. Pfarrer Josef Kowar nahm die Segnung der neuen Fahnen vor, ehe sich der Festzug von der Pfarrkirche zur Niederösterreich-Halle begab. Die beiden Wieselburger Musikkapellen sorgten für die feierlich Umrahmung des Festzuges.
Bereits am Abend zuvor stand die Musik im Anschluss an die feierliche Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal im Mittelpunkt.

Denn Bezirkskapellmeister Sepp Wippel dirigierte zu seinem 60. Geburtstag den großen Zapfenstreich, der von der Wieselburger Stadtkapelle unterstützt von der Brauereikapelle im Schlosspark gespielt wurde. Ebenfalls bei den Musikanten dabei: Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

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