Einbußen durch kaputten Steig. Bis Saisonende besuchten 3.322 Personen die Ötscher-Tropfsteinhöhle – ein Minus von 200.

Von Claudia Christ. Erstellt am 25. November 2019 (17:44)
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Claudia Christ

Besuchereinbußen mussten die Verantwortlichen der Ötscher-Tropfsteinhöhle in der vergangenen Saison hinnehmen. „Wir hatten gegenüber dem Vorjahr um 200 Besucher weniger. Das ist vorwiegend darauf zurückzuführen, dass unser Zugang über den Erlebnissteig das ganze Jahr über nicht möglich war. Bei einem Sturm haben Bäume im Spätherbst des Vorjahres zwei Stiegen total zerstört“, erklärt Höhlenführer Johann Scharner.

Insgesamt wurden 3.322 Besucher an 95 Tagen vom zehnköpfigen Führerteam durch die Stalagmiten und Stalaktiten der Schauhöhle geführt. „Der Zeitaufwand für das gesamte Höhlenjahr betrug 3.733 Stunden“, sagt Scharner und bedankt sich auf diesem Weg für die Unterstützung besonders bei zwei scheidenden Höhenführern, Sandra Jani und Gottfried Wolfram, die aus persönlichen Gründen aufgehört haben.

„Glücklicherweise konnten Karin Achleitner, Mario Mader und Dietmar Regensburger alle aus Kienberg neu im Team aufgenommen werden“, ergänzt Scharner zufrieden. Beruhigend ist für ihn auch, dass Ende Oktober die neuen Stiegen des Erlebnissteiges angeliefert wurden. In einer spektakulären Aktion wurden diese mittels Kran in die Schlucht manövriert und montiert. So kann das Team getrost der nächsten Saison, die am 1. Mai beginnt, entgegenblicken.