Purgstall: Große Welle der Hilfsbereitschaft nach Brand. Purgstall hält zusammen: Rasche Hilfe und eigenes Spendenkonto für die Brandopfer - unter anderem einen alleinerziehenden Vater und seine drei Kinder, die erst zwischen 5 und 10 Jahre alt sind.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Februar 2021 (08:10)

Nach dem schrecklichen Brand am Samstag (wir hatten berichtet) ist das Wohnhaus in der Pöchlarnerstraße 9 vorerst unbewohnbar. Die Dachgeschoßwohnung ist völlig ausgebrannt, alle anderen Wohnungen verraucht. Wann die zehn Hausbewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist ungewiss.

„Beschädigt ist in unserer Wohnung nichts, aber es ist alles verraucht“, sagt Ayesha Chach, die mit ihrer Familie bei der Familie Selner im Mostlandhof untergekommen ist.

Für den alleinerziehenden Vater und seine drei Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren, die beim Brand das gesamte Hab und Gut verloren haben, wird es, wie Bürgermeister Harald Riemer bestätigt, jede erdenkliche Hilfe geben: „Viele Private und Firmen wollen helfen. Wir haben auch mehrere Wohnungen angeboten bekommen, die wir im Lauf der Woche besichtigen werden“, sagt Bürgermeister Harald Riemer.

In Purgstall wurde ein Spendenkonto (siehe unten) für die betroffene Familie eingerichtet. Träger dieser Hilfsaktion ist der Verein Sirius aus Wang.

„An mich sind mehrere Purgstaller herangetreten, die finanziell helfen wollten. Dazu brauchen wir aber einen Verein quasi als Treuhänder. Sirius-Obmann Manuel Haselsteiner hat sofort eingewilligt und ein eigenes Spendenkonto bei der Raiffeisenbank eingerichtet“, freut sich der Purgstaller Abgeordnete Anton Erber. Einher mit der Kontoeröffnung ging schon die erste 1.000-Euro-Buchung direkt von der Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel.