Eröffnung und Preis für Stadterneuerung: Purgstall ist aufgeblüht

Erstellt am 05. April 2022 | 19:00
Lesezeit: 3 Min
1. Preis beim Wettbewerb der NÖ Stadterneuerung, tags darauf folgte Eröffnung des neuen Primärversorgungszentrums.
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Pünktlich und genau wie geplant, hat am vergangenen Freitag, 1. April, um 7 Uhr, das Primärversorgungszentrum Purgstall seine ersten Patienten begrüßt. Das Projekt ist nicht nur für die Gemeinde ein Meilenstein, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Strukturen der medizinischen Versorgung in der Region.

Sechs Ärzte haben im PVZ ihre Praxis: Leopold Auer, Arzt für Allgemeinmedizin; Thomas Bandur, Arzt für Allgemeinmedizin, Notarzt und Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie; Julia Gassner, Ärztin für Allgemeinmedizin; Dieter Grünberger, Allgemeinmediziner in Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde; Maria Hofmann-Schreil, Ärztin für Allgemeinmedizin; und Joachim Lindner, Arzt für Allgemeinmedizin, Notarzt und in Ausbildung zum Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin. Jeweils zwei Ärzte sind von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr für die Patientinnen und Patienten da. Rund 30 Experten verschiedener Gesundheits- und Sozialberufe, wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, gehören zum Kernteam. Alle im PVZ erbrachten Leistungen werden von der ÖGK getragen.

2,7 Millionen Euro hat die Gemeinde in den Bau und die Einrichtung des Vorzeige-Projekts mitten im Ortszentrum investiert. Eine Investition für die nächsten Jahrzehnte, wie Bürgermeister Harald Riemer betont: „Es ist gelungen, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die sowohl modernste Anforderungen erfüllen als auch das historische Flair des Gebäudes erhalten. Es ist eine perfekte Verbindung von Alt und Neu.“

Purgstall holt 1. Preis der NÖ Stadterneuerung

Neben der Eröffnung des Primärversorgungszentrums hatten Riemer und sein Team vergangene Woche noch einen weiteren Grund zur Freude: Die Marktgemeinde holte mit ihrem Projekt „Stadterneuerung und Leben im Zentrum“ den ersten Preis im Projektwettbewerb der NÖ Stadterneuerung in der Kategorie „Stadt- und Ortskernbelebung“. Den zweiten Platz belegte die Marktgemeinde mit dem Projekt Stadterneuerung in der Kategorie „Ganzheitlichkeit“. Über die Anerkennung freut sich auch Architekt Walter Brandhofer, der große Teile des Projekts geplant und begleitet hat. Ihm sei es darum gegangen, einen Ort für Generationen zu schaffen.

„Der Platz und die Gebäude sollten funktionell und modern sein, sich aber auch harmonisch ins historische Ortszentrum einfügen. Das war besonders beim Primärversorgungszentrum eine große Herausforderung“, sagt Brandhofer. „Doch der Spagat ist geglückt.“ Das hob auch die NÖ Stadterneuerung hervor: „Der Ort ist aufgeblüht.“

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