Therapiehund "Enya" unterstützt im LK Scheibbs. Therapiehund Enya ist seit Herbst 2017 auf der Palliativstation in Scheibbs im Einsatz.

Erstellt am 27. Juni 2018 (04:00)
Diesmal wird im Garten die erste Therapiebegleitstunde abgehalten, von links: Hündin Enya, Barbara Theuretzbacher, Aloisia Wegenschimmel und Stationsleitung Petra Schweighofer.
Isabella Karner/LK Scheibbs

Enya ist ein ausgebildeter Therapiebegleithund und kommt jeden Donnerstag mit ihrer Besitzerin Barbara Theuretzbacher auf die Palliativstation, um den Patienten auf Wunsch eine tiergestützte Therapiebegleitung zu ermöglichen.

Ein Therapiebegleithund im Krankenhaus ist noch nichts Alltägliches – Enya ist die erste und einzige Hündin, die seit Herbst 2017 im Landesklinikum Scheibbs im Einsatz ist. Ziel ist, die tiergestützte Therapiebegleitung als zusätzliche Einheit zur Verbesserung der Lebensqualität auf der Palliative Care zu nutzen. Diese tiergestützte Intervention erfolgt freiwillig und auf Wunsch.

„Die positiven Auswirkungen der Tiertherapie waren für uns anfangs gar nicht vorstellbar. Unsere Patienten genießen die Zeit mit der Hündin Enya sehr und wir bemerken oft, dass Patienten nach der tiergestützten Therapiebegleitstunde zur Ruhe kommen, sich freuen und wohl fühlen“, schätzt Stationsleitung Petra Schweighofer das neue Angebot auf der Palliativstation.

Der lieb gewonnene wöchentliche Besuch der Therapiebegleithündin ist nicht mehr wegzudenken. Enya und ihre Besitzerin sind bereits zu einem fixen Bestandteil des Palliativteams geworden.