Erstellt am 11. Januar 2017, 04:49

von Christian Eplinger

Wenn die Batterie streikt: Mehr Einsätze für ÖAMTC. 20 Einsätze mehr: ÖAMTC-Mitarbeiter rückten 2016 zu 1.540 Notfällen aus. Auch in den letzten Tagen viele Einsätze.

Helmut Keusch, Benjamin Hebenstreit und Gerhard Lugbauer vom ÖAMTC Scheibbs haben wie schon letztes Jahr im Jänner auch heuer wieder sehr viel zu tun. Die Starterkabel sind derzeit ihr wichtigstes „Werkzeug“.  |  Holzer

Die letzten Tage mit den eisig kalten Temperaturen hatten es wieder in sich. Die Pannenfahrer des ÖAMTC Stützpunktes Scheibbs mussten einige Male ausrücken, um Starthilfe zu geben. Probleme mit der Batterie waren auch im Vorjahr schoner häufigste Einsatzgrund für die ÖAMTC-Pannenfahrer.

„Rund ein Drittel unserer Einsätze resultiert aus Problemen mit der Batterie. Im Sommer leidet sie unter der Hitze, in den Wintermonaten setzt ihr die Kälte zu. Dementsprechend oft ist Starthilfe notwendig“, sagt ÖAMTC-Stützpunktleiter Gerhard Prantner.

Andere häufige Einsatzgründe waren Probleme mit dem Motor und dem Motormanagement, Schwierigkeiten mit dem Starter, Reifenschäden und Aufsperrdienste.

1.540 mobilen Nothilfeleistungen

Insgesamt rückten die Scheibbser Pannenfahrer im Vorjahr zu 1.540 mobilen Nothilfeleistungen aus. Das sind um knapp 20 Pannenhilfen mehr als noch 2015. „Die einsatzstärksten Monate waren der Jänner mit knapp 200 Pannenhilfen, gefolgt vom Dezember mit 160 Einsätzen und August mit 150“, berichtet Prantner.

In ganz Niederösterreich rückten die ÖAMTC-Pannenfahrer zu insgesamt 126.000 Pannenhilfen aus. Das macht 345 Einsätze täglich. Auch das ist eine Steigerung gegenüber 2015 um rund fünf Prozent.