Fast 4.500 pendeln in den Bezirk ein. Innerhalb von fünf Jahren stieg die Einpendlerzahl um 31,5 Prozent, die Zahl der Auspendler nur um 8,4 Prozent.

Von Andrea Panzenböck. Erstellt am 01. Mai 2015 (06:30)
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Pendeln gehört für viele Arbeitnehmer bereits zum täglichen Leben dazu. Das zeigt auch die aktuelle Pendleranalyse der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ), die vor Kurzem online veröffentlicht wurde.

Viele Ein- und Auspendler aus Melk und Amstetten

Im Bezirk Scheibbs gab es 2014 um 31,5 Prozent mehr Pendler als noch 2009. Insgesamt pendeln 4.483 Arbeitnehmer in den Bezirk ein. Diese kommen in erster Linie aus dem Bezirk Melk (2.317), gefolgt vom Bezirk Amstetten (1.043) und der Region St. Pölten (270). 

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Trotz der steigenden Zahl an Einpendlern bleibt das Pendlersaldo insgesamt negativ, da immer noch um 1.130 mehr Personen aus dem Bezirk auspendeln als einpendeln, wenngleich die Zahl der Auspendler im Vergleich zu 2009 nur um 8,4 Prozent gestiegen ist.

Für die Auspendler aus Scheibbs spielen vor allem die Bezirke Amstetten (1.766) und Melk (1.378) eine wesentliche Rolle. Über die Hälfte der Auspendler hat dort ihren Arbeitsplatz. Zusätzlich sind Wien, St. Pölten und Oberösterreich größere Ziele für dir Auspendler.

In der anderen Richtung liegen die Werte bei Wien mit rund vier beziehungsweise bei St. Pölten mit rund sechs Prozent wesentlich niedriger.

Das tägliches Pendeln nicht nur zeitintensiv, sondern auch kostspielig ist, fordert die AKNÖ mehr finanzielle Unterstützung für Pendler.

„Der öffentliche Verkehr muss als Alternative zum Auto attraktiv gestaltet sein“, betont AKNÖ-Präsident Markus Wieser.