Oberndorf: Emotionaler Abschied von Direktorin Moosbauer

Erstellt am 06. Juli 2022 | 03:07
Lesezeit: 3 Min
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Lehrer Daniel Rötzer und die designierte Direktorin Susanne Klug übergeben Klassenfotos mit der Aufschrift „Thank you Helga“ und einen Blumenstrauß.
Foto: Franz Reiterer
Helga Moosbauer war eine Schuldirektorin, die in ihrer Amtszeit viel bewirkt hat.
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Wenn ein beliebter Pädagoge in den Ruhestand geht, wird es immer ein emotionaler Abschied sein. Dieser blieb auch Helga Moosbauer nicht erspart, die mit Schuljahresende als Direktorin der Mittelschule und Volksschule Oberndorf ging. Kinder, Lehrerinnen und Gemeinde bereiteten Moosbauer eine berührende Abschiedsfeier. „Ja, die Feier war für mich wunderschön. Ich gehe schon mit Wehmut, aber auch mit viel Vorfreude in den neuen Lebensabschnitt“, gibt Moosbauer zu.

Fünfzehn Jahre lenkte sie die Geschicke der NMS Oberndorf, die vergangenen drei Jahre hatte sie zusätzlich auch die Leitung der Volksschule inne. Von der Gemeinde gibt es für die Arbeit von Helga Moosbauer großes Lob.

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Pfarrer Mathew Ammianikkal Biju ,Vizebürgermeisterin Brigitte Reinhardt, Amtsleiterin Monika Höbarth, Mario Rupf, Peter Plundrak (Lebensgefährte), Direktorin Helga Moosbauer, Schulqualitätsmanager Wolfgang Schweiger, Bürgermeister Walter Seiberl und Geschäftsführender SPÖ-Gemeinderat Martin Gassner (von links).
Foto: Franz Reiterer

Immer das Wohl der Kinder im Mittelpunkt

„Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand immer das Wohlergehen der Kinder“, sagt Amtsleiterin Monika Höbarth. Während Moosbauers Amtszeit wurden schulische Nachmittagsbetreuung und Ferienbetreuung ins Leben gerufen.

Die Nähe und der persönliche Kontakt zu Lehrern und Eltern sei ihr immer sehr wichtig gewesen, sagt Moosbauer über ihre Arbeit. Ihr Grund für die Bewerbung als Direktorin vor 15 Jahren: „Steht man in der Klasse als Lehrerin, wirkt man auf diese kleine Schar. Ist man mit der Schulleitung beauftragt, erweitert sich der Wirkungskreis.“

Die Betrauung mit der Leitung der Volksschule vor drei Jahren habe ihr dann den Blick auf die gesamte Entwicklung der Kinder von sechs bis 14 Jahren ermöglicht. „Ich wollte den Kindern Entfaltung ermöglichen, die ihrer Individualität in Wechselwirkung mit der Umgebung gerecht wird. Wichtig waren mir auch die Potenziale meiner Lehrerinnen und Lehrer, denn nur gemeinsam kann man den Weg für die Kinder gestalten.“ Vielfalt zu ermöglichen, Neues zu erproben, Altes zu überprüfen sowie Kompromisse und Lösungen zu finden, habe sie als ihre grundlegendsten Aufgaben als Direktorin gesehen.

„Die Wertschätzung, die mir jetzt beim Abschied zuteilwurde, zeigt mir, dass ich richtig gehandelt habe“, lautet Moosbauers Resümee.

„Helga Moosbauer hat sich immer für eine moderne Ausstattung der Schule eingesetzt und das hat die Gemeinde gern unterstützt“, sagt Bürgermeister Walter Seiberl. „Den silbernen Ehrenring, den wir ihr beim Gemeindeempfang verliehen haben, hat sie sich redlich verdient.“

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