Pfarre Wieselburg trauert um Hermine Scholz

Die Pfarre Wieselburg trauert um Hermine Scholz, die am vergangenen Dienstag im 91. Lebensjahr von Gott zu sich gerufen wurde. Die Auferstehungsfeier beginnt am Montag, 11. Oktober, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Wieselburg. Anschließend Beisetzung im Familiengrab Scholz am Friedhof. Bereits am Sonntag, 10. Oktober, wird um 18.15 Uhr in der Pfarrkirche Wieselburg für sie gebetet.

Erstellt am 08. Oktober 2021 | 15:48
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Hermine Scholz verstarb im 91. Lebensjahr.
Foto: privat

Die Ehefrau des langjährigen Caritasdirektor Werner Scholz war weit über die Pfarrgrenzen bekannt. Hermine Scholz, geborene Schneider, war über Jahrzehnte in der Pfarre engagiert, beginnend ab 1949 mit der Tätigkeit als Mädel-Jungschar-Helferin. Sie verteilte die Krankenkommunion, war Vorbeterin, Lektorin, Verteilerin der „Kirche bunt“ und in der Katholischen Frauenbewegung sowie bei der Caritas-Haussammlung aktiv.

Das berufliche und kirchliche Engagement des Ehemanns forderte allerdings Verzicht. Seine Tätigkeiten als Landwirtschaftslehrer, Generalsekretär der Katholischen Aktion, Direktor der Caritas St. Pölten und später als Diakon in der Pfarre waren auch für das Familienleben eine Herausforderung.

2020 feierten Hermine und Werner Scholz das Jubiläum der Eisernen Hochzeit (65 Jahre) – allerdings musste Hermine alleine das Jubiläum begehen, da Gatte Werner an Covid erkrankt war und auf der Intensivstation im Krankenhaus Melk lag. 

Der Ehe entsprangen insgesamt sieben Kinder, wovon Sohn Gerhard allerdings bei einem Mopedunfall 1979 im Alter von 18 Jahren ums Leben kam.