Speck und Wurstwaren erster Güte in Wieselburg. Immer mehr Konsumenten schätzen die Selch- und Wurstwaren von bäuerlichen Direktvermarktern.

Von Karin Maria Heigl. Erstellt am 31. Januar 2019 (06:32)
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Juryleiter Martin Rogenhofer mit Blunz’nweltmeister Franz Dormayer und Gernot Zweytick sowie Maria und Werner Sedlacek bei der Verkostung der verschiedenen Blunz’n.
Karin Heigl

Jetzt gehts um die Wurst: Rohpökelwaren, Rohschinken, geselchte Hauswürste, Pasteten und Blunz’n. Mit deftiger Kost hatten es die 50 Juroren in der Vorwoche bei den Verkostungen für den Speckkaiser und für das heuer neue „Goldenene Blunz’nkranzl“ zu tun. Insgesamt 580 Produkte wurden verkostet - an Zahl und Qualität fast nicht mehr zu übertreffen.

Die Qualität der Speckkaiser-Produkte überzeugte auch Bernadette Gruber, Erich Mayrhofer und Gerhard Novacek.
NOEN

Die Hersteller entwickeln sich laufend weiter und nützen eben auch die Möglichkeit der Verkostungen: Einerseits weil die renommierten Gütesiegel der Ab Hof Messe eine wichtigte Vermarktungshilfe sein können und die Bekanntheit der Produkte fördern. Außerdem haben die Direktvermarkter dank der objektiven Beurteilung durch Experten die Möglichkeit, die Qualität ihrer Produkte stetig zu steigern.

Franz Weigl ist seit zehn Jahren regelmäßig als Juror bei der Speckkaiser-Prämierung im Einsatz und beobachtet, dass die bäuerlichen Direktvermarkter ihre Produkte laufend verbessern. „Seit den Anfangsjahren hat sich die Qualität eindeutig gesteigert, man merkt, dass die Produzenten die Anregungen umsetzen und das ist auch Sinn der Sache“.

„Mit dem „Goldenen Blunz’nkranzl“ wird der Renaissance der Blunz’n Rechnung getragen.“ 
Juryleiter Martin Rogenhofer

Dass das Niveau der Ab-Hof-Prämierungen mittlerweile sehr hoch ist, das bestätigt auch Juryvorsitzender Martin Rogenhofer, der Leiter des Lebensmitteltechnologischen Zentrum im Francisco Josephinum. Er sieht generell einen Trend zu Fleisch- und Wurstprodukten allerhöchster Güte. „Immer mehr Konsumenten wollen gerade bei tierischen Produkten wissen, wo ihr Essen herkommt und sind bereit, für Regionalität einen höheren Preis zu bezahlen“, ist Rogenhofer überzeugt.