Scheibbser gewann Salzburger Karikaturenpreis. Der gebürtige Scheibbser Markus Stellkovitz holte sich mit seiner Karikatur zum Thema „3. Millennium – Europa am Rande des Wahnsinns“ den Salzburger Karikaturenpreis.

Von Claudia Christ. Erstellt am 28. November 2018 (04:00)
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Bei der Preisverleihung: die Karikaturisten Daniel Jokesch und Thomas Wizany, Gewinner Markus Stellkovitz mit Florian Taker (1. Platz Schülerpreis), Manuela Marl-Stranimaier (3. Platz), sowie Sebastian Hofbauer (Vorstand ÖKAV).
Salzburger Karikaturenverein

Zeichnen war schon immer seine Leidenschaft, nun wurde das Talent von Markus Stellkovitz mit dem Salzburger Karikaturenpreis 2018 gekrönt. Geboren in Scheibbs und aufgewachsen in Wieselburg hat der 41-Jährige seine berufliche Laufbahn in eine ganz andere Richtung gelenkt. Als Techniker in der Telekommunikationsbranche ist das Zeichnen von Karikaturen ein ausgleichendes Hobby. Während seiner HTL-Ausbildung zum Elektrotechniker in St. Pölten entdeckte er die Freude an der Karikatur. „Zum Leidwesen der gezeichneten Lehrer und Mitschüler“, scherzt er.

Seither ist die Karikatur für ihn zum Hobby geworden. „Anhand von Fachbüchern versuche ich, meine künstlerischen Fähigkeiten zu erweitern“, betont der in Wien lebende Preisträger.

„Während meiner HTL-Ausbildung entdeckte ich die Leidenschaft zur Karikatur. Zum Leidwesen der gezeichneten Lehrer und Mitschüler.“Markus Stellkovitz

Die Ideen für seine Zeichnungen holt sich Stellkovitz von aktuellen Themen, aber auch Menschen und Landschaften. Für Stellkovitz war es bereits die zweite Teilnahme am Salzburger Wettbewerb. „Dass es gleich bei der zweiten Teilnahme zum Gewinn reicht, hätte ich mir nicht gedacht“, freut er sich.

Mit seiner Darstellung zum Thema „ 3. Millennium – Europa am Rande des Wahnsinns“, überzeugte er die Top-Juroren Thomas Wizany, Daniel Jokesch, Gerhard Haderer, Daniel Jokesch und Gerald Koller.

Mit seiner Karikatur zum Thema Klimawandel in Österreich gewann Markus Stellkovitz den dritten Salzburger Karikaturpreis.
privat

Seine preisgekrönte Karikatur mit dem Titel „2134 AD“ greift das Thema Klimawandel in Österreich im Jahre 2134 auf. „Zu sehen ist eine tropische Landschaft mit Artefakten aus der ÖSV-Ära welche scheinbar lange der Vergangenheit angehören und Steirern, die Bananen anstatt traditioneller Äpfel ernten“, erklärt der Künstler seine Gedanken zum Bild.

Der Salzburger Karikaturenpreis wird alle zwei Jahre vergeben und lockt internationale Künstler an.

Weitere Preisträger sind Ruth Hebler (2. Platz), Manuela Marl-Stranimaier (3. Platz) und Florian Taker (1. Platz Schülerpreis) – sie alle wurden gemeinsam mit Markus Stellkovitz mit einem Preisgeld ausgezeichnet.