Neues Lernservice sucht Pädagogen

Erstellt am 08. August 2020 | 04:51
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Stadtamtsdirektor Franz Willatschek, Co-Projektleiterin Sonja Gerersdorfer und Stadtrat für Bildung Gerhard Liebmann bei der Analyse der Erhebungsergebnisse.
Foto: Stadtgemeinde
Wieselburg startet ab Oktober mit neuem Gratis-Lernservice und sucht dafür Unterstützung.
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Das von der Stadtgemeinde initiierte kostenlose Lernservice wird mit seiner regelmäßigen Betreuung im Oktober starten.

Nach der Bedarfsanalyse geht es nun darum, engagiertes Lehrpersonal zu finden. Die Stadtgemeinde sucht dafür Personen, die über eine pädagogische/didaktische Ausbildung verfügen oder gerade in Ausbildung sind, den Lehrberuf ausüben oder ausgeübt haben.

Das Lernservice bietet Unterstützung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Die Kurse finden wöchentlich an einem Nachmittag im Haus der Zukunft statt.

Für eine optimale Planbarkeit wurde in der Volksschule, der Neuen Mittelschule und im Gymnasium eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Ausführliche Interviews mit den jeweiligen Direktorinnen rundeten die Ersterhebung ab. Insgesamt kamen so 508 Fragebögen zur Auswertung und aus den Ergebnissen konnten wichtige Rückschlüsse für das nun angebotene Lernservice gezogen werden.

So wird in den Volksschulen der Bedarf an Lernhilfe eher in den dritten und vierten Klassen gesehen, während er im Gymnasium als eher gering eingeschätzt wird. Inhaltlich haben sich die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch herauskristallisiert, wobei aber auch das Thema „Lernen lernen“ als wichtig erachtet wurde. Darüber hinaus sollte die Förderung von Basiskompetenzen forciert werden. Eine reine Vorbereitung auf Schularbeiten, Tests oder Wiederholungen sollte nicht im Vordergrund der Bemühungen stehen.

Das Ziel des Lernservice ist Chancengleichheit in der Bildung, unabhängig von sozialen und ökonomischen Faktoren: „Eltern sind durch die schulischen Anforderungen in vielerlei Hinsicht gefordert. Den Kindern beim Lernen zu helfen, fällt inhaltlich oft schwer und professionelle Nachhilfe ist finanziell nicht immer möglich“, weiß SP-Ortschef Josef Leitner.

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