Führerschein aus eigener Produktion. Iraker wegen Urkundenfälschung vor dem Richter.

Erstellt am 16. September 2018 (04:00)
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Den Führerschein habe er in Ungarn gemacht, behauptete der Angeklagte bei einem Prozess in St. Pölten.
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Einen plump gefälschten irakischen Führerschein legte ein Iraker bei der BH Scheibbs für die Beantragung einer österreichischen Lenkerberechtigung vor und landete vor dem Bezirksrichter. „Ich bin unschuldig“, beteuerte der junge Familienvater.

„Gott ist mein Zeuge!“ Mit seinen widersprüchlichen Argumenten brachte er aber sowohl den gerichtlichen Dolmetscher zum Kopfschütteln als auch Bezirksrichter Oliver Baumschlager zu der Erkenntnis: „Das ist unglaubwürdig“ Für die Urkundenfälschung setzte es 120 Euro Strafe und den Entzug des internationalen Führerscheins.