Mann soll Schülerin auf Toilette vergewaltigt haben

Auf der Toilette eines Lokals soll 23-Jähriger über Schülerin hergefallen sein.

Erstellt am 03. Oktober 2018 | 04:00
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Gericht Prozess Urteil Symbolbild
Foto: shuterstock.com/ Evlakhov Valeriy

„Ich bin nicht ein Mensch, der so etwas macht. Das würde ich nie tun. Sie hatte freiwillig Sex mit mir“, beteuert ein Wieselburger vor einem Schöffensenat. Vergewaltigung einer 17-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft dem 23-Jährigen vor.

In einem Lokal in Wieselburg lernte der Angeklagte die Salzburgerin kennen. „Sie war mit ihrer Schulklasse dort, Opfer und Angeklagter sind ins Gespräch gekommen. Er ist ihr auf die Toilette gefolgt, hat sie in einer WC-Kabine vergewaltigt. Das Opfer war körperlich unterlegen, ließ alles über sich ergehen. Danach hat er sich mit den Worten ,Das ist noch nicht alles!‘ verabschiedet“, sagt Staatsanwalt Leopold Bien im Prozess am Landesgericht.

„Verändert war sie, als sie zurückgekommen ist, sie hat geweint“, berichtet ein Mitschüler.

„Ich habe mir gedacht, dass das jetzt ein schlechter Scherz ist.“Der 23-jährige Angeklagte

Von dem Vorfall erzählte die 17-Jährige ihrer Mutter via Handy sofort: „Mama, es hat mir jemand etwas getan“, teilte sie ihr mit. Anzeige erstattete schließlich der Großvater des Mädchens am Tag darauf. „Weil die Lehrer von einer Anzeige abgeraten haben. Der Angeklagte hingegen hat die Flucht nach vorne ergriffen und sofort die Polizei verständigt“, so der Staatsanwalt.

„Weil plötzlich jemand im Lokal von Vergewaltigung gesprochen hat und ich mir gedacht habe, dass das jetzt ein schlechter Scherz ist“, erklärt der Wieselburger. Als Exekutivbeamte eintrafen, hatten Lehrer und Schüler das Lokal bereits verlassen. Auf ein Urteil muss der Wieselburger noch warten. Weil Zeugen dem Prozess fernbleiben, wurde vertagt.