Dorferneuerung wird wieder aktiv. Dorferneuerungsverein Puchenstuben tritt wieder in die Aktivphase ein. Neben verhältnismäßig kleinen Projekten wollen auch Großprojekte in Angriff genommen werden.

Von Anita Schwaiger. Erstellt am 16. April 2021 (04:44)
Bürgermeister Helmut Emsenhuber freut sich über den Eintritt des Dorferneuerungsvereins in die Aktivphase. Eine Idee im Kurzkonzept ist auch die Erweiterung des Planetenweges. Details werden in den kommenden Wochen ausgearbeitet.  Foto: Schwaiger
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In Puchenstuben wird bald wieder Hand angelegt, denn der Dorferneuerungsverein tritt wieder in die Aktivphase ein. Das hat der Gemeinderat bei der letzten Sitzung einstimmig beschlossen. „Diese Aktion des Landes NÖ ist eine sehr gute Sache für die Gemeinde und wir hatten bis jetzt immer gute Erfahrungen, das dürfen wir nicht auslassen“, betont Bürgermeister Helmut Emsenhuber. Das Kurzkonzept stehe bereits und sei auch mit NÖ.Regional abgestimmt. Nur das Leitbild müsse noch erstellt werden.

Die Ideen wurden im Zuge einer Bevölkerungsumfrage erhoben. 15 Prozent der Puchenstubner nahmen an der Umfrage teil. An Projekten mangelt das Konzept jedenfalls nicht. Die Mäuerlberg-Kapelle sowie die Kapelle am Pilgerweg sollen neue Dächer bekommen. Außerdem ist die Verschönerung des Ortsbildes mit allerlei Blumenschmuck sowie die Renovierung des Spielplatzes im Gespräch. Eine weitere Idee ist die Erweiterung des Planetenweges – Details sollen in den nächsten Wochen folgen.

Neben diesen kleinen Vorhaben enthalte das Konzept auch größere Projekte. Bei diesen hielt sich die kleinste Gemeinde des Bezirkes gegenüber der NÖN noch bedeckt. „Wir hängen bei der Finanzierung vom Land ab. Ob alles umgesetzt werden kann und vom Land NÖ gefördert wird, muss man noch schauen. Aber wir sind optimistisch und gehen vom besten Fall aus“, erklärt der Ortschef. Fazit: Bis zur Zusicherung der finanziellen Mittel möchte die Gemeinde von ihren Großprojekten noch nichts verraten. Nun stehen die Gespräche mit dem Land NÖ am Programm. Der Ball, ob die Großprojekte umgesetzt werden, liegt somit beim Land.

Zuvor geht Gemeinde auf Obmann-Suche

Bevor die Projekte in Angriff genommen werden können, muss auch der Dorferneuerungsverein wieder auf aktive Beine gestellt werden. Der derzeitige Obmann Franz Heinz, Gastwirt des Trefflingtalerhauses, wird diese Funktion zurücklegen. Somit ist Puchenstuben auf Obmann-Suche. „Das wird zwar schwierig, bis zum Sommer einen neuen Obmann oder eine neue Obfrau gefunden zu haben, aber irgendwie wird es möglich sein“, betont Bürgermeister Emsenhuber.