Feuerprobe für Budget und neuen Ortschef

Neben Lob für die Ausarbeitung des Voranschlags 2020 konnte Dominik Kogler in erster Sitzung alle Punkte einstimmig fassen.

Erstellt am 20. Dezember 2019 | 09:27
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Stolz auf den intensivst ausgearbeiteten Voranschlag 2020: SP-Bürgermeister Dominik Kogler, Buchhalterin Theresia Frühauf und VP-Obmann Helmut Emsenhuber.
Foto: Anna Faltner

Es war die erste Sitzung für Neo-Bürgermeister Dominik Kogler (SPÖ), die erste Sitzung ohne seine Vorgängerin Petra Jani, die erste Sitzung mit neuem Buchhaltungssystem für den Voranschlag 2020 und gleichzeitig die letzte Sitzung vor der Gemeinderatswahl. Und die ist geglückt: Alle Beschlüsse erfolgten einstimmig.

Zuerst fand noch eine kleine Ergänzungswahl statt. Nachdem Karl Hofegger (SPÖ) in den Gemeindevorstand wechselte, musste seine Funktion im Prüfungsausschuss nachbesetzt werden. Die Wahl fiel auf Eva Derkits (ebenfalls SPÖ).

Tagesordnungspunkt vier war dann der Voranschlag 2020 inklusive mittelfristigem Finanzplan. „Unsere Resi hat irrsinniges Lob von der Aufsichtsbehörde bekommen. Wir haben das wirklich toll hinbekommen“, lobte der Ortschef Buchhalterin Theresia Frühauf. Sie versuchte, den Mandataren das neue System zu erklären: „Die Entwicklung des Haushaltspotenzials spiegelt die Leistungsfähigkeit der Gemeinde wieder.

Wenn man laufend negativ ist, ist man eine Sanierungsgemeinde – so wie es bei uns der Fall ist. Und wir sind auf die Bedarfszuweisungen vom Land NÖ angewiesen.“ Für die Projekte, welche die Gemeinde im neuen Jahr umsetzen will, wäre eine Bedarfszuweisung von 531.400 Euro notwendig. „Um die werden wir natürlich ansuchen“, betonte auch Kogler. Erfreulicherweise rechnet man aber mit Mehreinnahmen bei den Grund- und Kommunalsteuern sowie bei den Nächtigungstaxen.

Investiert wird 2020 nämlich in die Infrastruktur (15.000 Euro für Güterwege) sowie den Wohnungsausbau des Postgebäudes, für das auch ein Darlehen von 124.000 Euro aufgenommen wird. „Wir sind gerade mitten in der Bauphase. Über der Post werden gerade zwei Wohnungen mit je gut 50m² geschaffen“, berichtet der Bürgermeister.