Adventmarkt im Kutscherhof zieht um. Veranstalter und Standort wechseln, Weihnachtsmarkt wird Schmankerl-Advent.

Von Karin Katona. Erstellt am 29. November 2018 (04:00)
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Das Christkind „wohnt“ bereits seit einigen Jahren in der Feichsenallee, heuer findet erstmals dort ein Adventmarkt statt.
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18 Jahre lang war der Weihnachtsmarkt im Kutscherhof die beliebteste Vorweihnachtsveranstaltung in Purgstall und zog auch viele Besucher von auswärts an. Nun wechseln Veranstalter und Standort, aus dem Weihnachtsmarkt wird ein Schmankerl-Advent.

Der Anlass: Elisabeth Selner, Geschäftsführerin des Kutscherhofs, hat der Gemeinde im September mitgeteilt, dass heuer kein Adventmarkt im Kutscherhof stattfinden werde. „Der zeitliche, organisatorische und finanzielle Aufwand ist derzeit einfach zu hoch. Ob wir die Tradition wieder einmal aufnehmen werden, halten wir uns offen.“ Damit die Purgstaller dennoch nicht auf ihren Adventmarkt verzichten müssen, haben sich Gemeinde und Tourismusverein zusammengetan und den Purgstaller Schmankerl-Advent ins Leben gerufen.

Schmankerl-Advent beginnt mit Nikolaus

„Besonders Bürgermeister Christoph Trampler war es ein Anliegen, dass die Tradition fortgeführt wird“, weiß Weihnachtsmarkt-Organisatorin Martina Mayrhofer. Verlegt wurde der Markt in die idyllische Feichsenallee, rund um das Christkindlhaus. Der Schmankerl-Advent beginnt am Mittwoch, 5. November, mit dem Krampus-Ritt samt Nikolaus.

Am Freitag, 7. Dezember, sind nach dem Bauernmarkt von 14 bis 17 Uhr ab 18 Uhr die Erlaufschlucht-Teifln unterwegs. Geöffnet ist der Markt Mittwoch bis Samstag jeweils von 17 bis 22 Uhr und am Sonntag von 15 bis 20 Uhr. „Getreu dem Motto Schmankerl-Advent gibt es weihnachtliche Schmankerl und Spezialitäten, aber keinen Indoor-Bereich wie im Kutscherhof“, weiß Martina Mayrhofer.

Viele Purgstaller Vereine werden auf dem Schmankerl-Advent ihre Stände aufschlagen. Ob der Schmankerl-Advent zur Tradition werden könnte, werde sich zeigen: „Wir werden abwarten, ob das erste Mal ein Erfolg wird und dann entscheiden, ob wir nächstes Jahr in der Feichsenallee weitermachen.“