An diesem Haus will man gern knabbern

In mühevoller Bastelarbeit hat Peter Paul Kandziora sein Haus in der Purgstaller Busatisstraße zum Mega-Lebkuchenhaus gemacht.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 04:40
Lesezeit: 1 Min
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Peter Paul Kandziora vor seinem „Lebkuchenhaus“ in der Purgstaller Busatisstraße. Der Weihnachts-Fan baut bei neben seinem Haus schon an seinem nächsten Projekt, der großen franziskanischen Krippe, die mit vielen Tieren und lebensgroßen Figuren ab 22. Dezember zu bewundern ist.
Foto: Karin Katona

Seit seiner Jugend in Schlesien ist Peter Paul Kandziora ein Weihnachts-Fan. Besonders Krippen von winzig klein bis lebensgroß haben es dem pensionierten Religionslehrer angetan. Bevor aber die Arbeit an den Weihnachtskrippen so richtig losgeht, hat Kandziora seinem Haus in der Busatisstraße einen originellen vorweihnachtlichen Schmuck verpasst und die Fassade zum Riesen-Lebkuchenhaus umgestaltet. Schon an seinem früheren Wohnort Gresten hatte Peter Paul Kandziora ein „Lebkuchenhaus“. Damals hatte er in einem zweiwöchigen Bastel-Marathon aus Styropor-Platten riesige Kekse und Lebkuchen gebastelt, beklebt und bemalt.

„Seit meinem Umzug vor zehn Jahren nach Purgstall lagen die Riesen-Kekse auf meinem Dachboden“, schildert der Advent-Freak. „Heuer war ich durch Long Covid viel zuhause. Nun, wo es mir langsam besser geht, wollte ich wieder ein Lebkuchenhaus. Und das neue ist sogar noch viel schöner.“

Mit der bösen Hexe im Märchen hat der stets lächelnde Lebkuchenhaus-Bewohner nichts gemein: „Ich freue mich über jedes Kind, das das Haus bewundert.“ Und arbeitet schon am nächsten Weihnachts-Projekt: seiner lebensgroßen franziskanischen Krippe.